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JOANNEUM RESEARCH ist Mitglied im neuen internationalen GENERA-Netzwerk

Das EU-Projekt GENERA wird ab sofort als internationales Netzwerk weitergeführt.

Credit: GENERA-Projekt

Die Partner des abgeschlossenen Projekts GENERA (Gender Equality Network in the European Research Area Performing in Physics) waren überzeugt, dass nach Ende des Projekts eine nachhaltige Nutzung wichtig ist. Die Mitglieder von GENERA sind Forschungsinstitutionen oder Konsortien im Bereich Physik, darunter die Max Plack Gesellschaft, das Karlsruhe Institute of Technology, das National Center for Scientific Research und die Universität Genf. Ziel des Netzwerks ist die Stärkung der wissenschaftlichen Position von Frauen in der Physik.

Seitens der JOANNEUM RESEARCH ist POLICIES, das Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung, mit dem Genderteam Dr.in Helene Schiffbänker und Mag. Florian Holzinger mit an Bord. Sie haben die begleitende Evaluierung durchgeführt und den Forschungseinrichtungen als „Critical Friend“ gedient. Genaueres im Bericht

Darauf aufbauend wurde von der JOANNEUM RESEARCH das PAM-Tool entwickelt, das nun in Physik-Instituten eingesetzt wird, wenn Maßnahmen für mehr Chancengleichheit umgesetzt werden sollen. Das PAM (planning – action – monitoring)-Tool bietet eine Übersicht über mögliche Maßnahmen, konkrete meßbare Ziele von den entsprechenden Indikatoren. Genaueres finden Sie hier https://www.genera-network.eu/pam:pam

Dr.in Helene Schiffbänker: „In GENERA wurde viel zu den spezifischen Anforderungen erarbeitet, die es in männerdominierten Forschungsfeldern – wie der Physik – gibt. Es wurden aber auch spezifische Zugänge entwickelt, um diesen Anforderungen zu begegnen. Diese gilt es nun, in den Forschungseinrichtungen umzusetzen und weiterzuverfolgen. Dafür ist das neue GENERA-Netzwerk wichtig, denn die JOANNEUM RESEARCH ist dabei mit anderen prominenten Forschungseinrichtungen vernetzt und kann von deren Erfahrungen profitieren.“