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POLICIES analysiert ERC peer review

Grants des European Research Council (ERC) werden auf potentiellen Gender-Bias untersucht

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Der European Research Council (ERC) ist die führende Förderagentur für  exzellente Pionierforschung in Europa. Allerdings zeigen die Monitoring-Daten des ERC, dass Antrag-stellende Frauen im Durchschnitt weniger erfolgreich sind als Männer. Daher hat der ERC ein Forschungsprojekt ausgeschrieben, in dem der Bewerbungs- und Peer-review-Prozess auf mögliche Ursachen für einen Gender-Bias untersucht werden sollen. JOANNEUM RESEARCH POLICIES hat sich gemeinsam mit der VU Amsterdam und Tecnalia in einem kompetitiven Verfahren erfolgreich um dieses Forschungsprojekt  beworben.  

Das Projekt gendERC – Gendered dimensions in ERC grant selection – startet am 1. April 2014 und wird von Dr.in Helene Schiffbänker koordiniert. Untersucht werden dabei nicht nur Prozesse der Selbstselektion, sondern auch die Zusammensetzung von Begutachtungspanels, Netzwerkbeziehungen zwischen AntragstellerInnen und GutachterInnen sowie die Anwendung formaler Bewertungskriterien in sozialen Kontexten wie den Interviews mit AntragstellerInnen durch die GutachterInnen. Das Projekt gendERC analysiert den Einfluss dieser unterschiedlichen Dimensionen auf die Förderentscheidung und einen damit verbundenen potenziellen Gender Bias. Der eingesetzte Methoden-Mix verbindet Ergebnisse aus qualitativen Interviews, teilnehmenden Beobachtungen, CV-Analysen und sozialen Netzwerkanalysen. gendERC wird relevante Erkenntnisse für die Fördervergabe nicht nur des ERC, sondern auch jene von nationalen und regionalen Förderagenturen liefern.