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Forschungs- bereich

Technologieentwicklung mit Augenmerk auf den Menschen

Sie verdienen Ihr Geld mit Technologieentwicklung, Forschung und Innovationsvorhaben? Ist es Ihnen wichtig, genau die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe zu kennen? Wir unterstützen Sie dabei, soziale Vielfalt bei der inhaltlichen Planung und Durchführung von Forschungs- und Innovationsvorhaben zu berücksichtigen. Die Einbeziehung unterschiedlicher NutzerInnengruppen in die Technologieentwicklung bringt Ihnen viele Vorteile:

  • Sie kann zu neuen technischen wie sozialen Innovationen führen, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen,
  • Absatzmärkte von Produkten erweitern oder Erfolgschancen von Therapieformen erhöhen. Diversitätssensible Forschung ist aber auch ein wichtiger Bestandteil verantwortungsvoller Forschung und Innovation, um gesellschaftliche Herausforderungen besser bewältigen zu können [1].
  • Sie kann zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz werden. Sie kann auch schlicht lebensrettend sein, wie die beiden folgenden Beispiele illustrieren:
Beispiele: Diversitätsorienterte Forschung und Technologieentwicklung kann Leben retten:
Menschen mit geringerer Körpergröße haben sich lange Zeit bei Auffahr-Unfällen schwerer und öfter verletzt, weil sich die Größe von Crash-Test Dummies an der durchschnittlichen Körpergröße europäischer Männer orientierte. Für ungeborene Kinder waren Autounfälle aufgrund herkömmlicher Sicherheitsgurte die Todesursache Nummer 1 – bis schwangere Crash-Test Dummies entwickelt wurden. Das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, ist für Frauen um ein Drittel höher als für Männer, Denn ein Herzinfarkt äußert sich bei Frauen durch andere Symptome als bei Männern. Da dies bisher nur wenig erforscht und auch in der klinischen Praxis nur wenig bekannt war, sind Herzinfarkte bei Frauen falsch diagnostiziert und tlw. falsch behandelt worden.

Dies sind nur zwei Beispiele, die zeigen, wie wichtig es ist, die Unterschiedlichkeit von Menschen in Forschungs- und Innovationsvorhaben zu beachten.

MitarbeiterInnen von JOANNEUM RESEARCH – POLICIES unterstützen verschiedenste Technologieentwicklungs- und Innovations-Projekte dabei, soziale Dimensionen wie Geschlecht oder Alter zu berücksichtigen und machen so exzellente Forschung in interdisziplinärer Zusammenarbeit möglich.

  • Wir verfügen über umfassende Kompetenzen und Wissen im Bereich Gender und Diversität
  • Wir begleiten den gesamten Forschungs- und Entwicklungsprozess
  • Wir setzen Konzepte partizipativer Forschung um
  • Wir involvieren Nutzer/innen in den Entwicklungsprozess durch Methoden wie

    • Workshops
    • Fokusgruppen
    • Onlinebefragungen
    • Action Research

  • Wir recherchieren für Sie gender- und diversitätsrelevante Aspekte Ihres Forschungs- und Entwicklungsgebiets
  • Wir sind vertraut mit den Herausforderungen interdisziplinärer wie intersektoraler Kooperationen

 

Wir haben dazu Erfahrungen in unterschiedlichen Forschungsbereichen wie z.B. Sensortechnologie, Optotechnologie und Nephrologie gesammelt.

Referenz-projekte

PyzoTex - Gendergerechtes textiles Mensch-Maschine Interface für die Detektion unterschiedlicher Parameter wie Druck, Temperatur oder Feuchtigkeit

Mit Sensorfunktionen versehene Textilien haben eine zunehmende technologische und industrielle Bedeutung. Sie können z.B. Herzfrequenz, pH-Wert der Haut, Druck oder auch Feuchtigkeit messen. Im Projekt PyzoTex werden nicht nur bereits bestehende Sensortechnologien auf T-Shirts übertragen. Es wird auch untersucht, ob unterschiedliche Anforderungen an Sensortextilien aufgrund des Geschlechts, Alters oder Körperbaus bestehen. Tests werden im Anwendungsbereich Laufsport durchgeführt. Basierend auf möglichen geschlechts- und altersspezifischen Unterschieden werden Designparameter für Textilien erarbeitet.
Kooperationspartner: HUMAN RESEARCH Institut für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung

 

GenderFit - Neue, gendergerechte Therapieansätze für dialysepflichtige PatientInnen durch progressives kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining

Das Projekt GenderFIT untersucht die Effekte von systematischem körperlichen Training auf die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität von dialysepflichtigen Patientinnen und Patienten sowie die Motivation für und die Akzeptanz der eingesetzten Trainingsmethoden unter systematischer Berücksichtigung der Gender-Dimension. Das Projekt entwickelt auf Basis der Forschungsergebnisse Empfehlungen für eine gendergerechte bewegungsunterstützte Nierenersatztherapie, die Frauen und Männern gleiche Partizipations- und Erfolgschancen ermöglichen soll. Zudem kommt im Rahmen des Trainingsprogramms das innovative Kraftdiagnosesystem ‚MASS‘ zum Einsatz, das eine optimale Anpassung der Trainingsintensität an die individuelle Leistungssteigerung erlaubt.
Kooperationspartner: Medizinische Universität Wien, SPORTUNION Österreich, Safedeck Gmbh

 

Light Life - Geschlechtsspezifische Wirkungsforschung von LED Beleuchtung

Im Projekt Light Life wird untersucht, welche unterschiedlichen Anforderungen an LED-basierte Lichttechnologien aufgrund des Geschlechts, Alters oder körperlicher Gegebenheiten und persönlicher Merkmale bestehen und wie diese bei der Variation und Kombination von steuerbaren Produkteigenschaften bei der Entwicklung von Anwendungen berücksichtigt werden können. Basierend auf möglichen geschlechts- und altersspezifischen Unterschieden sollen Designparameter für mit LED-Technologien ausgestattete Beleuchtungssysteme erarbeitet werden, die neben einer reinen visuellen Beleuchtungsfunktion zunehmend weitere psychophysiologische Funktionen, wie Aktivierung, Konzentrationssteigerung, Wohlbefinden oder Beruhigung für unterschiedliche Personengruppen beeinflussen bzw. unterstützen sollen.
Kooperationspartner: LUMITECH, Technische Universität Graz, HUMAN RESEARCH Institut für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung

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