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Base of Ace – Analyse, Identifikation und Quantifizierung der Ursachen regionaler Unterschiede in der Kriminalität

Im Rahmen des Projekts BASE of ACE wurde eine Studie über den Einfluss von Rahmenbedingungen – sogenannter kriminogener Faktoren – auf die Kriminalität erstellt. Die Ergebnisse dieser Studie sollen als Grundlage für die Implementierung des Austrian Crime Explorer (ACE) dienen. 

Ace of Base Sachbeschädigung 2010

Projektziel

Wesentliches Projektziel war die Entwicklung einer Daten- und Wissensbasis für die Prognose regionaler Unterschiede der Kriminalität in Österreich. Das wissenschaftliche Ziel bestand in der Identifikation und Quantifizierung kriminogener Faktoren. Dazu musste die Situation hinsichtlich der Rahmendaten für Österreich verbessert, statistische Modelle für die Datenanalyse entwickelt und letztlich die vorhandenen Daten im Sinne der Aufgabenstellung auf Tauglichkeit analysiert werden.

Die Erfassung, Beschreibung und Quantifizierung regionaler Unterschiede in der Kriminalität führt zu Modellen mit erklärenden Größen, die sich in verschiedene Bereiche (kriminogene Faktoren) gliedern lassen. Aus theoretischen Ansätzen können kriminogene Faktoren wie z.B. ökonomische Situation, Eigenschaften der Bevölkerung, Verkehrsinfrastruktur oder soziale Situation abgeleitet werden. Die allgemein als Indikatoren bezeichneten, beobachtbaren Kennwerte von kriminogenen Faktoren sind z.B. Alter, Ausbildung, Einkommen oder Arbeitslosenrate. 

Die im Rahmen des Projekts aufgebaute Daten- und Wissensbasis ist eine wahre Schatztruhe, für deren Ausbau und weitere Nutzung vielfältige Möglichkeiten und Pläne existieren, die schließlich in der Weiterentwicklung des Prototyps ACE für den Einsatz in der polizeilichen Führungsarbeit münden sollen.

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