{"id":2183,"date":"2023-06-06T12:36:23","date_gmt":"2023-06-06T10:36:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.joanneum.at\/policies\/?p=2183"},"modified":"2023-12-01T13:26:40","modified_gmt":"2023-12-01T12:26:40","slug":"improfe-qualitaetspruefung-fuer-e-motoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.joanneum.at\/policies\/improfe-qualitaetspruefung-fuer-e-motoren\/","title":{"rendered":"IMPROFE: Qualit\u00e4tspr\u00fcfung f\u00fcr E-Motoren"},"content":{"rendered":"<p>Der Stator ist das Herzst\u00fcck eines jeden Elektromotors. Beim Projektpartner Miba Automation Systems, der am Aufbau einer Produktionslinie f\u00fcr Elektromotoren arbeitet, wird im Rahmen des FFG-Projekts IMPROFE ein Prozess f\u00fcr die Serienproduktion von Hairpin-Statoren entwickelt. Die Hairpin-Technologie ist noch relativ neu in der Autoindustrie und erm\u00f6glicht einerseits eine Effizienzsteigerung des Motors und andererseits die flexible und auch in gro\u00dfen Serien vergleichsweise kosteng\u00fcnstige Herstellung. \u201eDaf\u00fcr ist es allerdings notwendig bestimmte kritische Merkmale der Statoren bereits inline \u2013 also direkt im Prozess der Fertigung \u2013 m\u00f6glichst vollst\u00e4ndig zu pr\u00fcfen\u201c, wei\u00df Ulrike Kleb vom Institut\u00a0<a href=\"https:\/\/www.joanneum.at\/policies\">POLICIES<\/a>, die an dieser Stelle mit ihrem Team ins Spiel kommt. \u201eDie maschinelle Positionierung und Verschaltung der Hairpins zu einer elektrisch leitenden Wicklung erfolgt in drei Produktionsschritten: dem Aufweiten, dem Twisten und dem Kontaktieren, also dem Verbinden der Enden durch einen Schwei\u00dfpunkt.\u201c Bei den ersten beiden Schritten werden mit Hilfe von optischen Messmethoden Daten erhoben, die Auskunft \u00fcber die Position der Pins und damit \u00fcber die Qualit\u00e4t geben. Die Qualit\u00e4tskontrolle der Schwei\u00dfpunkte erfolgt durch einen weiteren Projektpartner \u2013 das Institut f\u00fcr Physik der Universit\u00e4t Graz. Dabei kommt eine Laserultraschall-Messmethode zum Einsatz, die eine Messung direkt auf der Schwei\u00dfnaht m\u00f6glich macht. Mit den Messergebnissen k\u00f6nnen die Statistikexpert*innen dann Prognosen f\u00fcr die weiteren Schritte erstellen.<\/p>\n<h2>Digitales Abbild erm\u00f6glicht Kontrolle und Steuerung<\/h2>\n<p>\u201eZiel ist es letztendlich, bei einer Abweichung die Maschinenparameter im n\u00e4chsten Produktionsschritt so zu ver\u00e4ndern, dass der Fehler verhindert werden kann\u201c, so Kleb. Zur Optimierung wird ein digitales Abbild f\u00fcr den Herstellungsprozess der Statoren geschaffen. \u201eSo kann dieser Herstellungsprozess besser kontrolliert und optimal gesteuert werden\u201c, f\u00fchrt Kleb aus. \u201eLetztendlich soll der Autoindustrie eine hochqualitative\u00a0 und ressourcenschonende Produktion von Hairpin-Statoren in sehr hoher St\u00fcckzahl erm\u00f6glicht werden.\u201c Das Forschungsprojekt IMPROFE l\u00e4uft noch bis 2024.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.joanneum.at\/policies\/das-institut\/team\/detail\/kleb\">Ulrike Kleb<\/a>\u00a0studierte Technische Mathematik an der TU Graz und ist seit 1992 bei der JOANNEUM RESEARCH t\u00e4tig. Sie besch\u00e4ftigt sich mit dem Einsatz von Datenanalyse, Statistik und k\u00fcnstlicher Intelligenz f\u00fcr Qualit\u00e4ts- und Ressourcenoptimierung in der Produktion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&gt;\u00a0 Projektpartner: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.miba.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Miba Automation Systems<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Stator ist das Herzst\u00fcck eines jeden Elektromotors. Beim Projektpartner Miba Automation Systems, der am Aufbau einer Produktionslinie f\u00fcr Elektromotoren arbeitet, wird im Rahmen des FFG-Projekts IMPROFE ein Prozess f\u00fcr die Serienproduktion von Hairpin-Statoren entwickelt. 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