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Erster "Panda" bei ROBOTICS

FRANKA EMIKA rollt die erste Produktcharge ihres Roboters Panda aus

Roboter Panda der Herstellerfirma FRANKA EMIKA steht ab sofort im Forschungslabor des Instituts ROBOTICS
Credit: JOANNEUM RESEARCH

Ausgepackt, montiert, verkabelt und Software installiert – so einfach war die fachmännische Inbetriebnahme des neu eingetroffenen Roboternachwuchses, der ab sofort die Laborinfrastruktur des Instituts ROBOTICS ergänzt. Das Herstellerunternehmen FRANKA EMIKA taufte den sensitiven Roboter mit 7 Freiheitsgraden auf den Namen „Panda“.

Der frisch aus der ersten Produktcharge kommende Roboter gehört der neuesten Generation der Industrie 4.0 Roboter an und ist einer der Ersten seiner Art in Österreich. Panda ist speziell für die Mensch-Roboter-Kollaboration designt. Der gelehrige Roboter, der wie ein Mensch durch Nachmachen und Üben lernen kann, Bewegungen nachahmt, sich Abläufe merkt und sensibel auf Berührung reagiert, wird in absehbarer Zukunft zu einem sehr benutzerfreundlichen Helfer für den Menschen werden. Darüber hinaus zeichnet er sich im Vergleich zu seinen Roboterkollegen durch eine kostengünstige Anschaffung aus. Mit seinem Gewicht von 18 kg und seiner Fähigkeit, mit dem sicheren Greifer Objekte bis zu 3 kg zu manipulieren zählt Panda zur Kategorie der Leichtbauroboter. Neben der bereits bewährten sensitiven Bauform bietet Panda durch die intuitive Programmierung und der App- bzw. Cloud-basierten Steuerung neue innovative Konzepte zur softwaretechnischen Regelung und den flexiblen Einsatz eines Roboters für sich stetig ändernde Handlungsaufgaben.

Um eventuelle Schwachstellen dieser Roboterneuheit frühzeitig erkennen zu können wird Panda am Institut ROBOTICS auf „Herz und Nieren“ getestet. Hierfür werden im Rahmen des ROBOTICS Evaluation Lab Messungen der Kraft- und Druckbelastungen zur Kontrolle des Sensitivitätsverhaltens durchgeführt. Darüber hinaus wird die angegebene Wiederholgenauigkeit von +/- 0,1 mm mit unserem LEICA Absolut Laser Tracker AT960-MR verifiziert. 

ROBOTICS sieht den Einsatz dieses neuartigen Roboters insbesondere darin, neue IKT-basierte Services für Endanwender und Systemintegratoren anbieten zu können und innovative Konzepte für physische & cyberphysische Robotersicherheit zu entwickeln. Dadurch können Roboter auch in bisher nur manuell durchgeführten Fertigungsprozessen Anwendung finden, wodurch ein Schritt in Richtung roboterbasierte Losgröße 1 in der Produktion gesetzt wird.