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Health

Hospital at Home: Internationale Expertise kommt nach Österreich

Delegationsreisen nach Skandinavien bringen wertvolle Erkenntnisse für heimisches Gesundheitssystem

Stefan Hochwarter bei seiner Präsentation "Hospital at Home - Erfahrungen Evidenz Empfehlungen" auf der AI Health Vienna am 13. November 2025, Foto: Martina Siebenhandl

Stefan Hochwarter bei seiner Präsentation "Hospital at Home - Erfahrungen Evidenz Empfehlungen" auf der AI Health Vienna am 13. November 2025, Foto: Martina Siebenhandl

Graz, Jänner 2026 – Die Zukunft der Gesundheitsversorgung liegt auch im häuslichen Umfeld. Das zeigt die wissenschaftliche Literatur und erfolgreiche Hospital at Home (HaH)-Modelle in Skandinavien eindrucksvoll. Zwei von JOANNEUM RESEARCH HEALTH organisierte Delegationsreisen nach Norwegen (September 2024) und Schweden (September 2025) ermöglichten österreichischen Digital Health-Expert:innen tiefe Einblicke in etablierte Praxismodelle.

 

Skandinavien als Vorbild

In Norwegen standen Telehealth-Lösungen und sektorenübergreifende Gesundheitsplattformen im Fokus der Besuche. Die Delegation erhielt Einblicke in die Arbeit des Norwegian Centre for E-health Research, dem ersten WHO-Kollaborationszentrum für Digital Health und Telemedizin. Weiters bot der Besuch in der Landeshauptstadt Oslo Einblicke in die nationale eHealth-Strategie sowie etablierte und geplante HaH-Versorgungsmodelle (z.B. für Risikoschwangerschaften).

Die Schwedenreise führte unter anderem zur Nordic Hospital at Home Society (NHAHSS), die aktiv die Einführung von HaH in den nordischen Ländern fördert. Besonders aufschlussreich waren die Diskussionen über konkrete Patient:innenpfade, logistische Herausforderungen und technologische Lösungen wie die Orchestrierungsplattform von Medoma.

„Die Erfahrungen aus Skandinavien zeigen deutlich: Hospital at Home ist kein Zukunftsszenario, sondern bereits gelebte Praxis“, erklärt Franz Feichtner von JOANNEUM RESEARCH HEALTH. „Diese Erkenntnisse sind für den österreichischen Kontext äußerst wertvoll.“

 

Wissen wird geteilt

Die gewonnenen Erkenntnisse stoßen auf großes Interesse in der österreichischen Healthcare-Landschaft. Bei zwei hochkarätigen Veranstaltungen werden die Erfahrungen nun einem breiteren Fachpublikum vorgestellt:

 

AI Health Vienna (13. November 2025, Medizinische Universität Wien) Bei diesem renommierten Event präsentierte Stefan Hochwarter die internationalen Erfahrungen und zeigte auf, wie digitale Plattformen die Umsetzung von Hospital at Home unterstützen können.

 

Mission Meetup: Digitale Transformation (3. Dezember 2025, Future Health Lab Wien) Im Rahmen der dritten Health Mission zum Thema „Digitale Transformation“ diskutierten Expert:innen aus Praxis, Politik und Forschung über Potenziale und Herausforderungen von HaH in Österreich. Die internationalen Best Practices aus den Delegationsreisen flossen direkt in die Diskussionen ein.

 

Potenziale für Österreich

Die Diskussionen machen deutlich: Österreich verfügt über zahlreiche gute Lösungsansätze und innovatives Know-how. Die komplexe Stakeholder-Landschaft erfordert jedoch koordinierte Anstrengungen und den Austausch zwischen Forschung, Praxis und Politik.

„Hospital at Home bietet enorme Chancen für unser Gesundheitssystem: bessere Behandlungsqualität, höhere Kosteneffizienz und mehr Lebensqualität für Patient:innen“, so Feichtner. „Die skandinavischen Länder zeigen uns Wege auf, wie diese Vision Realität werden kann.“, ergänzt Hochwarter.

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DI DI Dr. Franz Feichtner
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