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Pflegeroboter fuer Personen mit Demenz Erfahrungen, Einstellung und Erwartungen von Angehoerigen, Pflegepersonen und DemenztrainerInnen

Beteiligte Autor*innen der JOANNEUM RESEARCH:
Autor*innen:
Julia Zuschnegg and Sandra Schuessler and Lucas Paletta and Maria Fellner and Josef Steiner and Sandra PansyResch and A. Jos and Dimitrios Prodromou R. Halfens and C. Lohrmann
Abstract:
Hintergrund: Die Praevalenz von Demenzerkrankungen steigt weltweit an und damit auch der Bedarf an Gesundheitsleistungen, welche einem zukuenftigen Versorgungsengpass an Pflegepersonen gegenueberstehen. Neuen Technologien, wie z.B. soziale Pflegeroboter, haben das Potential Betreuungspersonen und Betroffene in den Aktivitaeten des taeglichen Lebens (ATLs) zu unterstuetzen. Damit jedoch soziale Pflegeroboter in Zukunft eine optimale Unterstuetzung darstellen koennen, ist es diesbezueglich notwendig die Sichtweisen potenzieller AnwenderInnen zu erheben. Ziel: Diese Studie untersucht die Einstellung, Erfahrungen und Erwartungen von pflegenden Angehoerigen, diplomierten Gesundheits und Krankenpflegepersonen (DGKP) und DemenztrainerInnen hinsichtlich der Anwendung sozialer Pflegeroboter in der Demenzbetreuung bzw. Pflege. Methode: Im Rahmen eines qualitativen Ansatzes wurden insgesamt 11 Fokusgruppen mit pflegenden Angehoerigen, DGKP und DemenztrainerInnen, welche Personen mit Demenz zu Hause, im Tageszentrum oder im Pflegeheim betreuen, durchgefuehrt. Die Datenanalyse erfolgte durch eine qualitative Inhaltsanalyse mit einem deduktiven und induktiven Kategoriesystem. Ergebnisse: 52 PartizipantInnen nahmen an den Fokusgruppen teil. Der Großteil der Befragten hat keine Erfahrung mit sozialen Pflegerobotern und steht diesen mit gemischten Gefuehlen gegenueber, wobei die Mehrheit einer Probetestung in der Praxis zustimmen wuerde. Die PartizipantInnen sehen Unterstuetzungspotenzial durch soziale Pflegeroboter in allen ATLs, besonders in den Bereichen Vermeiden von Gefahren, Kommunikation/Soziale Kontakte, Alltagsaktivitaeten, sinnvolle Beschaeftigung und Essen/Trinken. Schlussfolgerung: Die PartizipantInnen haben gemischte Gefuehle bezueglich sozialen Pflegerobotern in der Demenzbetreuung bzw. Pflege, erkennen aber auch ihr Unterstuetzungspotential in allen Bereichen der ATLs. Die Ergebnisse koennen dazu beitragen, soziale Pflegeroboter entsprechend den Beduerfnissen potenzieller AnwenderInnen zu entwickeln.
Titel:
Pflegeroboter fuer Personen mit Demenz Erfahrungen, Einstellung und Erwartungen von Angehoerigen, Pflegepersonen und DemenztrainerInnen

Publikationsreihe

Buchtitel
Pflegekongress19: autonomie:digitalisierung:ethik
Adresse
Vienna, Austria

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