Der Abend des 31. März 2025 stand ganz im Zeichen der Innovation, drehte sich doch bei der Verleihung des sterischen Innovationspreises alles um neue Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Auch JOANNEUM RESEARCH MATERIALS konnte in der Kategorie „Nachhaltigkeit: F&E-Institutionen“ mit einer Beschichtungsmethode punkten: Die atmosphärischen Plasmabeschichtung ermöglicht es leitfähige Strukturen, wasserabweisende Beschichtungen oder haftvermittelnde Zwischenschichten wirtschaftlich skalierbar und ökologisch nachhaltig auf Holz oder andere bio-basierte Materialien aufzubringen.
Preisverleihung
Projektleiter Jürgen Lackner, unser Geschäftsführer Heinz Mayer, Institutsdirektor MATERIALS Paul Hartmann sowie Forschungsgruppenleiter Wolfgang Waldhauser nahmen die Trophäe von Wirtschafts- und Forschungslandesrat Willibald Ehrenhöfer und SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig entgegen.„Der Innovationsgrad eines Forschungsunternehmens wird durch seine exzellenten Mitarbeiter*innen, die an aktuellen Herausforderungen der Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten und in ein agiles Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft eingebunden sind sowie durch eine Top-Forschungsinfrastruktur bestimmt. Als anwendungsorientiertes Forschungsunternehmen ist es uns zudem möglich, zielgerichtet und maßgeschneidert Lösungen für die Wirtschaft und Industrie am Standort anzubieten“, so Heinz Mayer, Geschäftsführer JOANNEUM RESEARCH.
„Innovation erfordert Mut, eine sorgfältige Vorbereitung, Ausdauer und Beharrlichkeit, um Ideen erfolgreich in die Praxis umzusetzen. Die herausragenden Preisträgerinnen und Preisträger des Innovationspreises Steiermark stehen stellvertretend für die vielen innovativen Köpfe in unserem Bundesland und setzen Maßstäbe in den zukunftsweisenden Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit“, so Wirtschafts- und Forschungslandesrat Willibald Ehrenhöfer, der die erbrachten Leistungen der Preisträger*innen würdigte: „Innovation eröffnet neue Geschäftsfelder, steigert die heimische Wertschöpfung und trägt langfristig zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen bei.“
Innovationspreis Steiermark
Aus allen eingereichten Projekten wurde vom Industriewissenschaftlichen Institut (IWI) anhand von Innovationskriterien eine Shortlist mit drei Finalist*innen in jeder der sechs Kategorien erstellt. Die Sieger*innen wurden von einer Fachjury unter dem Vorsitz von Infineon-Chefin Sabine Herlitschka gekürt.
Der Innovationspreis Steiermark ist der offizielle Wirtschaftspreis des Landes Steiermark. Im Mittelpunkt steht die inhaltliche Ausrichtung auf die beiden Themen-Schwerpunkte „Nachhaltigkeit“ und „Digitalisierung“. Der Preis wird dabei jeweils in den Kategorien „Kleinst- und Kleinunternehmen“, „Mittel- und Großunternehmen“ sowie „Institutionen der angewandten Forschung und Entwicklung“ verliehen und ist die Voraussetzung zur Teilnahme beim Staatspreis Innovation.
Für die Forschung zur atmosphärischen Plasmabeschichtung wurde das Team um Jürgen Lackner am 9. April auch mit dem Houskapreis ausgezeichnet.


