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Newsbeitrag - 
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CyberSecurity: Lagebild 2025 präsentiert in Graz

Zum zehnten Mal in Folge zeichnet die KPMG in Kooperation mit dem Sicherheitsforum Digitale Wirtschaft des Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) mit der Studie „Cybersecurity in Österreich“ ein aktuelles Lagebild. Robert Lamprecht präsentierte die Studie auf Einladung der JOANNEUM RESEARCH im Headquarter in Graz. Die Präsentation wurde von Fachvorträgen begleitet.

Cybersecurity: Gruppenfoto mit den Vortragenden der Veranstaltung

v. l.: Heinz Mayer (JR), Matthias Rüther (JR DIGITAL), Michael Freidl (IdeaLab) Branka Stojanovic (JR DIGITAL), Markus Moser (Axtesys), Robert Lamprecht (KPMG), Heinz Zöllner (Militärkommando Steiermark), Andreas Reiter (Siemens); Credit: JOANNEUM RESEARCH/Kubista

60 Prozent der Unternehmen wollen CyberSecurity-Lösungen aus Österreich.
Robert Lamprecht, KPMG

Ein Überblick

Digitalisierung und künstliche Intelligenz durchdringen alle Bereiche im öffentlichen und im privaten Raum. Sie bieten Chancen, erhöhen aber auch gleichzeitig die Angriffsfläche für Bedrohungen. Von welchen Akteur*innen gehen Angriffe aus? An erster Stelle steht die organisierte Kriminalität gefolgt von staatlich unterstützten Akteur*innen und Lieferant*innen. Mit welchen Methoden wird gearbeitet? Ex equo finden sich Malware und Phishing Attacken gefolgt von Scam-Anrufen, Business E-Mail Compromise (CEO/CFO Fraud) sowie Denial-of-Service-Attacken. Für Unternehmen sind die Aufklärung über und die Investition in Cybersecurity wesentliche Faktoren. Branchen, die am meisten betroffen sind: Automobilbranche, Energiewirtschaft und Chemiewirtschaft. Erst dann folgen der öffentliche Sektor und der Tourismus.

Cyberkriminelle nutzen Schwachstellen in Echtzeit, missbrauchen Lieferketten und manipulieren Daten.

Darüber berichteten auch folgende Vortragende:

Die wichtigsten Aussagen zur Studie:

  • Jeder 7. Cyberangriff ist in Österreich erfolgreich.
  • Mehr als jeder 4. Angriff (28 %) ist auf staatlich unterstütze Akteur*innen zurückzuführen.
  • Bei jedem dritten Unternehmen (32 %) waren Lieferanten oder Dienstleister Opfer von Cyberangriffen, die wesentliche Auswirkungen auf das eigene Unternehmen hatten.
  • 62 % konnten Cyberangriffe mithilfe der eigenen Mitarbeitenden identifizieren – vor technischen Lösungen und Systemen.
  • Jeder 10. Social-Engineering-Versuch nutzt bereits Deepfake für Sprach- und Videonachrichten.
  • 17 % sagen, dass KI die Cybersicherheit verbessert hat. KI hat also noch nicht die erhofften Fortschritte gebracht.
  • 55 % sagen, dass Österreich nicht gut darauf vorbereitet ist, auf schwerwiegende Cyberangriffe gegen die kritische Infrastruktur zu reagieren.
  • 60 % würden bevorzugt Security-Lösungen von österreichischen Unternehmen einsetzen – eine Zunahme um 23 % gegenüber dem Vorjahr.

 

Die Veranstaltung wurde vom SILICON ALPS Cluster in Kooperation mit JOANNEUM RESEARCH organisiert. Kooperationspartner sind KPMG Austria & KSÖ .

 

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