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Newsbeitrag - 
Digital

ESERCOM-D: Runde zwei im Kampf gegen Straßenschäden

Nach dem erfolgreichen Abschluss des EU-Projekts ESRIUM im Rahmen von Horizon 2020 im Jahr 2023 geht das Nachfolgeprojekt ESERCOM-D an den Start. Mit einem Kick-off Meeting in Graz vergangene Woche, bei dem alle beteiligten Partner vertreten waren, wurde der Auftakt für ein ambitioniertes Vorhaben gegeben: Den Weg zu einer intelligenteren, nachhaltigeren und effizienteren Straßennutzung ebnen.

Projekt Kick-off im November 2024 in Graz. Teilnehmer*innen von links nach rechts: András Csepinszky (MTR), Árpád Barsi (MTR), Thomas Novak (FHO), Gergely Havas (MTR), Gottfried Allmer (ASF), Dariia Perun (ASF), Selim Solmaz (VIF), Martina Uray (JRD), Roman Lesjak (JRD), Olaf Kähler (JRD), Flavia De Simone (ENI), Wolfgang Schildorfer (FHO), Stefan Ladstätter (JRD), Stephan Körber (EVO), Luca Pasino Studer (POL), José Vallet (FGI), Foto: JOANNEUM RESEARCH/Raiser

Projekt Kick-off im November 2024 in Graz. Teilnehmer*innen von links nach rechts: András Csepinszky (MTR), Árpád Barsi (MTR), Thomas Novak (FHO), Gergely Havas (MTR), Gottfried Allmer (ASF), Dariia Perun (ASF), Selim Solmaz (VIF), Martina Uray (JRD), Roman Lesjak (JRD), Olaf Kähler (JRD), Flavia De Simone (ENI), Wolfgang Schildorfer (FHO), Stefan Ladstätter (JRD), Stephan Körber (EVO), Luca Pasino Studer (POL), José Vallet (FGI), Foto: JOANNEUM RESEARCH/Raiser

Was steckt hinter ESERCOM-D?

Straßenschäden und Hindernisse sind nicht nur eine Belastung für die Infrastruktur, sondern auch ein Sicherheitsrisiko für Verkehrsteilnehmer*innen. ESERCOM-D setzt genau hier an: Durch hochpräzise Überwachung und Kartierung können Straßenverschleiß und Hindernisse frühzeitig erkannt werden. Dies ermöglicht nicht nur eine effizientere Planung von Instandhaltungsmaßnahmen, sondern auch eine direkte Kommunikation zwischen Straßenbetreibern und Verkehrsteilnehmern.

Dank modernster EGNSS-Technologie können Verkehrsteilnehmer – ob Menschen oder autonome Fahrzeuge – in Echtzeit über den Straßenzustand informiert werden. Das bedeutet: Warnungen vor Schlaglöchern, Baustellen oder anderen Hindernissen, bevor diese zum Problem werden. So erhöht ESERCOM-D nicht nur die Effizienz in der Instandhaltung, sondern verbessert auch die Sicherheit auf unseren Straßen.

Automatisierung und Standardisierung im Fokus

ESERCOM-D baut auf den Erfolgen von ESRIUM auf und bringt die Technologien auf die nächste Stufe. Mit der Entwicklung eines nachweisbaren Dienstes (TRL 8) wird ein wichtiger Schritt hin zur Marktreife gemacht. Das Projekt automatisiert die gesamte Prozesskette – von der Überwachung des Straßenzustands bis hin zur intelligenten Entscheidungsfindung. Parallel dazu wird der Einsatz von EGNSS in der Automobil- und Straßenbauindustrie gefördert. Ziel ist es, internationale Standards zu setzen und die breite Akzeptanz der entwickelten Lösungen sicherzustellen.

Warum ist das wichtig?

Straßeninfrastruktur ist das Rückgrat unserer Mobilität. Die Optimierung ihrer Wartung spart nicht nur Kosten, sondern reduziert auch Umweltbelastungen und fördert die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Durch umfassende Tests in realen Umgebungen wird ESERCOM-D zeigen, wie seine Technologien praktisch funktionieren und messbare Ergebnisse liefern können. Dabei steht die internationale Standardisierung im Fokus, um den breiten Einsatz der entwickelten Lösungen voranzutreiben. Die Projektpartner sind entschlossen, mit ESERCOM-D eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Von präzisen Konzeptnachweisen bis hin zur Evaluation der Benutzerfreundlichkeit wird jedes Detail berücksichtigt.

 

Danke an unsere Projektpartner fürs zahlreiche Erscheinen und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit:

Virtual Vehicle Research GmbH (VIF), ASFINAG Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (ASF), Finnish Geospatial Research Institute (FGI) of the National Land Survey (NLS) of Finland, FH OO FORSCHUNGS & ENTWICKLUNGS GMBH (FHO), Evolit Consulting GmbH (EVO), ENIDE SOLUTIONS .S.L (ENI), Motere  Mobility  Technology  Research  Noneprofit Kft. (MTR), Politecnico di Milano (POL)

Kontaktpersonen

DI<sup>in</sup> Dr.<sup>in</sup> Martina Uray
DIin Dr.in

Martina
Uray

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