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Newsbeitrag - 
Digital

Stärkung der Satellitenforschung: Wir sind Mitglied im DIFI-Konsortium

Das Institut DIGITAL ist dem DIFI-Konsortium beigetreten – einer unabhängigen Gruppe der Raumfahrtindustrie, die gegründet wurde, um die Interoperabilität in Satelliten- und Bodensystemnetzwerken voranzutreiben. Das „Digital IF Interoperability Consortium“ (DIFI) fördert die digitale Transformation der Raumfahrt, der Satellitenkommunikation und verwandter Technologien und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Innovationskraft der gesamten Branche.

Satellitenbodenstation in Graz

Hilmwarte: Q-/V-Band Satellitenbodenstation, Foto: JOANNEUM RESEARCH/Bergmann

„Das DIFI-Konsortium ist eine hervorragende Initiative, die die Zusammenarbeit innerhalb des Ökosystems fördert und die Markteinführung von Satellitenlösungen der nächsten Generation beschleunigt. Durch die Teilnahme an DIFI können wir unseren Partnern durch offene, standardisierte und skalierbare Technologien einen größeren Mehrwert bieten.“
Michael Schmidt, Koordinator des Geschäftsfelds Weltraum der JOANNEUM RESEARCH

Aufgrund der langjährigen Expertise des Instituts DIGITAL in der Satellitenkommunikation, die von der Modementwicklung über SDR-Implementierungen bis hin zur Wellenausbreitung und dem Cross-Layer-Systemdesign reicht, ist der Beitritt zum DIFI-Konsortium ein strategischer Schritt zur Stärkung unserer Marktposition und zur Beschleunigung von Innovationen. Durch die Beteiligung an der Weiterentwicklung des DIFI-Standards stellen wir sicher, dass unsere Lösungen interoperabel, zukunftssicher und auf die Anforderungen der Industrie abgestimmt bleiben.

 

„Wir freuen uns sehr, JOANNEUM RESEARCH im DIFI-Konsortium willkommen zu heißen“, sagte Stuart Daughtridge, Vorsitzender von DIFI.

„JOANNEUM RESEARCH bringt fundiertes technisches Fachwissen und eine starke Erfolgsbilanz in der angewandten Innovation mit, was eng mit der Mission von DIFI übereinstimmt, echte Interoperabilität zwischen digitalen IF-Systemen zu ermöglichen. Ihre Teilnahme wird unsere Arbeit zur Beschleunigung der Einführung offener Standards und zur Förderung der Transformation hin zu agileren, skalierbareren und widerstandsfähigeren Satelliten-Boden-Netzwerken stärken. Wir freuen uns auf ihre Beiträge, während wir die Satellitenkommunikation weiterhin nahtloser in das breitere Telekommunikations- und IT-Ökosystem integrieren.“

 

Über das Digital IF Interoperability Consortium

Das Digital Intermediate Frequency (IF) Interoperability Consortium, kurz DIFI, hat einen Standard geschaffen, der die Interoperabilität der digitalen IF/RF-Technologie sicherstellt. Digital IF wurde entwickelt, um die Einschränkungen analoger Systeme zu überwinden, doch heute verhindert die Bindung an bestimmte Anbieter eine nahtlose Interoperabilität und schränkt die Einführung dieser Technologie erheblich ein.

Eine wirklich interoperable digitale IF hingegen ermöglicht die Umstellung auf ein virtualisiertes Bodensegment, wodurch die Gesamtbetriebskosten gesenkt und die Agilität und Skalierbarkeit von Netzwerken und Endgeräten erheblich gesteigert werden. Die Einhaltung des DIFI-Standards stellt sicher, dass sich Satellitenbodensegmente nahtlos an schnell wechselnde Nutzlasten, Umlaufbahnen und Konstellationen im Weltraum anpassen können. Letztendlich verspricht DIFI, die Ausfallsicherheit, Leistung und Fähigkeiten von Satellitennetzwerken zu verbessern und eine digitale Transformation zu ermöglichen, die Satelliten nahtlos in die größeren Telekommunikations-, IT- und GIS-Märkte integriert.

Zur vollständigen Liste der DIFI-Mitglieder und Informationen zur Mitgliedschaft

Kontaktpersonen

DI Michael Schmidt
Stv. Forschungsgruppenleitung, Koordinator Geschäftsfeld Weltraum
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