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Ferialpraktikum bei JOANNEUM RESEARCH: Rückblick 2024

38 Schüler*innen und Studierende haben letzten Sommer die Gelegenheit genutzt und an unseren Standorten Forschung hautnah erlebt. Doch was macht man eigentlich als Praktikant*in bei JOANNEUM RESEARCH?

Gruppe Ferialpraktikantinnen vor dem Haus der Joanneum Research

Ferialpraktikum: Junge Leute aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen schnupperten in diesem Sommer Forschungsluft bei JOANNEUM RESEARCH. Foto: JOANNEUM RESEARCH/Buchgraber

Praktikant*innen bei der Arbeit

Von der Arbeit mit dem Mikroskop über Datenauswertung oder maschinelles Lernen bis hin zum Videodreh – ein Ferialpraktikum kann man in unserem Forschungsunternehmen in den unterschiedlichsten Bereichen machen. Corporate Communications hat mit einigen der 38 jungen Leute über ihre Arbeit gesprochen.

Ferialpraktikum bei JOANNEUM RESEARCH

„Ich befasse mich in der Forschungsgruppe Wetter- und Klimarisikomanagement mit dem Projekt klimafitte Lebensmittelproduktion und unterstütze Forscher*innen vor allem beim Verfassen des Abschlussberichts. Außerdem machen wir Gemüsebauversuche in Wies bei denen es unter anderem darum geht, die Biodiversität der Rhizosphäre der Pflanzen zu bestimmen, das ist jener Bereich im Boden, der sich unmittelbar im Umfeld der Wurzel befindet und von dieser beeinflusst wird. Daraus kann man beispielsweise Rückschlüsse auf die Pflanzengesundheit ziehen. Es ist cool Einblick in den Ablauf großer Forschungsaufträge zu bekommen. Ich habe vor 2 Jahren schon einmal ein Praktikum bei JOANNEUM RESEARCH gemacht und arbeite gerne hier, das Arbeitsklima ist gut und die Kolleg*innen sind nett. Nach dem Studium möchte ich im Bereich Umwelt weiterforschen.“
JOSEFA HARTL, 23, Studium Chemie und Molekularbiologie, Praktikum bei LIFE

„In der Forschungsgruppe Datenanalyse und statistische Modellierung befasse ich mich mit Literatur- und Projektrecherche, mache statistische Auswertungen, visualisiere und analysiere Daten – beispielsweise eines Laserscanners – und beschäftige mich mit KI-Tools. Die Themen sind vielfältig, so arbeite ich etwa bei einer Schwerpunkterhebung zum Thema Tierschutzmanagement in Schlachthöfen mit. Mathematik kann sehr abstrakt sein und das Interessante an diesem Praktikum ist, dass ich hier in der Praxis sehen kann, wie Mathematik angewendet wird. Es ist spannend, wenn man sieht, was man mit seinem Studium machen kann. Es gefällt mir, dass es hier viele Frauen gibt, die sich mit Mathematik befassen.“
THERESA LAKY, 20, Studium Mathematik und Politikwissenschaft, Praktikum bei POLICIES

„Ich arbeite in der Forschungsgruppe Fernerkundung am EU-Projekt Grassland Watch mit. Meine Aufgabe ist es, für bestimmte Koordinaten anhand von Satellitenbildern festzustellen wie die Oberfläche beschaffen ist – ob es sich beispielsweise um eine Wiese, einen Wald, Gebäude oder eine versiegelte Fläche handelt. Insgesamt gibt es 9 unterschiedliche Kategorien. Ich freue mich in einem Bereich, der zu meinem Studium passt, praktische Erfahrungen sammeln zu dürfen. Ich interessiere mich für Umwelt- und Klimaforschung und könnte mir vorstellen auch nach dem Studium bei JOANNEUM RESEARCH zu arbeiten. Meine Pläne für die Zukunft? In der Forschung zu bleiben wäre mein Favorit, aber es ist noch alles offen.“
HANNAH BRUNSTEINER, 23, Studium Umweltsystemwissenschaften, Praktikum bei DIGITAL

„Ich beschäftige mich in der Forschungsgruppe Smart Connected Lighting in Pinkafeld mit der Kommissionierung und Prüfung von Bauteilen. Es gibt aktuell über 600 unterschiedliche Bauteile, die hier verwendet werden. Mit dem Mikroskop überprüfe ich optisch, ob diese beispielsweise mechanische Schäden erfahren haben. In einer Excel-Liste protokolliere ich; wo diese dann abgelegt sind und ich trage Spezifikationen ein. Außerdem bin ich gerade dabei, eine Weboberfläche mit diesen Inhalten zu erstellen. Ich interessiere mich für Technik und mache bereits zum 2. Mal ein Praktikum bei JOANNEUM RESEARCH.“
SAMUEL SCHANTL, 17 Jahre, HTL Pinkafeld, Praktikum bei MATERIALS

„Ich arbeite an einem Projekt im Bereich der medizinischen Sensorik und probiere unterschiedliche Modelle des maschinellen Lernens aus. Konkret geht es um eine Schuheinlage für Menschen, die unter einem diabetischen Fuß leiden. Ziel ist es, dass eine mit Sensoren ausgestattete Schuheinlage erkennt, ob sich ein Fremdkörper im Schuh befindet, da die betroffenen dies aufgrund ihrer Erkrankung nicht selbst spüren können. Dies ist bereits mein zweites Praktikum bei JOANNEUM RESEARCH, ich bin heuer wieder im selben Team wie letztes Jahr.“
DAIANA-DENISA DEMARCSEK, 22 Jahre, Studium Gesundheitsinformatik/eHealth, Praktikum bei HEALTH

„Ich setze mich mit dem Thema Planetary Health Diet auseinander: Für den Projektpartner Prandia – eine Großküche, die Bildungseinrichtungen in Graz mit Gerichten beliefert – sehe ich mir die Beschaffenheit der Menüs sowohl in Bezug auf Gesundheits- als auch Umweltaspekte genauer an. Es geht dabei um die Zusammensetzung der Proteine, aber auch um die Berechnung des CO2-Fußabdrucks oder den Wasserverbrauch. Ich hatte schon während der Schulzeit großes Interesse an Ernährung und in meiner Schule gab es Essen aus dieser Küche. Es ist toll, dass ich nun genau hier mitwirken und mein Wissen anwenden und vertiefen kann. Erste Anknüpfungspunkte zur JOANNEUM RESEARCH hatte ich bereits während der Schulzeit im Zuge meiner Fachbereichsarbeit. Ich mag das angenehme Arbeitsklima und, dass ich eigenständig arbeiten kann.“
JOHANNA RIEDLER, 20, Studium Ernährungswissenschaften, Praktikum bei LIFE

„Meine Aufgabe bei diesem Ferialpraktikum ist es, Videos für zwei Projekte der Forschungsgruppe Intelligente akustische Lösungen zu erstellen. Darin geht es beispielsweise um das akustische Erkennen zu lauter Autos oder die akustische Fehlererkennung in Industrieanlagen. Das Thema Akustik finde ich sehr interessant. Was ich später beruflich machen will, weiß ich derzeit noch nicht. Ich interessiere mich für Musik, Sound, Schall und Medien. Am Anfang des Sommers habe ich auch schon bei Radio Helsinki gearbeitet.“
ALBERT LACKNER, 17, Ortweinschule, Film & MultimediaArt, Praktikum bei DIGITAL

„Ich beschäftige mich in meinem Praktikum mit maschinellem Lernen im Bereich digitaler Gesundheitslösungen: Meine Aufgabe ist die Entwicklung einer Machine Learning Pipeline für Named Entity Recognition. Dabei geht es darum, dass medizinische Diagnosen automatisiert aus Texten – etwa Arztbriefen – herausgelesen werden, sodass Ärzte und medizinisches Personal nicht immer den gesamten Text lesen müssen. Die JOANNEUM RESEARCH ist eine bekannte Forschungseinrichtung, deshalb habe ich mich hier beworben, um einmal in den Forschungsalltag hinein zu schnuppern. Besonders interessiere ich mich für Machine Learning und Bioinformatik.“
VERA SCHIEFERMAIR, 24 Jahre, Studium Biomedical Engineering, Praktikum bei HEALTH

„In meinem Praktikum am Institut LIFE befasse ich mich mit der Recherche und Ausarbeitungen zu den Themen aktive Mobilität, naturbasierte Lösungen und Familienleistungen in Österreich. Ich habe mich hier beworben, um die Arbeit in der Forschung näher kennenzulernen. Da es mir letztes Jahr als Ferialpraktikantin schon sehr gut gefallen hat, habe ich mich dieses Jahr noch einmal beworben. Ich bin am Ende meines Bachelorstudiums und möchte auf jeden Fall den Master dranhängen. Konkrete Berufspläne habe ich noch nicht, es wird aber bestimmt in Richtung Nachhaltigkeit gehen, am liebsten in den Bereichen Mobilität oder Energie und auch gerne weiterhin in der Forschung.“
VANESSA WEISS, 23, Studium Umweltsystemwissenschaften, Praktikum bei LIFE


Insgesamt absolvierten 38 junge Menschen im Jahr 2024 ein Praktikum bei JOANNEUM RESEARCH, davon 21 am Institut DIGITAL, 7 bei MATERIALS, 3 bei LIFE, und jeweils 2 bei HEALTH, POLICIES und ROBOTICS sowie 1 im Bereich Infrastruktur & Facility Services.

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