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Newsbeitrag - 
Health

„Smart Hospital“: Smarte Software trifft smarte Prozesse

Die Vision des Smart Hospitals ist viel mehr als nur die Einführung modernster Technologien – es ist die Verschmelzung von „smarter Software“ und „smarten Prozessen“. Software sollte keinen Selbstzweck erfüllen, sondern die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Krankenhaus fördern und nahtlos in die bestehenden Arbeitsabläufe integriert werden.

Digitalisiertes Krankenhaus

Smart Hospital, Foto: istock/Metamorworks

Bei der JOANNEUM RESEARCH und in unserer Forschungsgruppe „Digital Healthcare Solutions“ verfolgen wir genau dieses Ziel mit einem konsequenten Bottom-up-Ansatz.

Von der Idee zum smarten Prozess

Unsere Herangehensweise beginnt mit der Einbindung derjenigen, die die Prozesse gestalten und ausführen – den Mitarbeitenden im Gesundheitswesen. Im Rahmen eines Design-Thinking-Prozesses erfassen wir zunächst die Bedürfnisse und Herausforderungen der verschiedenen Berufsgruppen sowie die patientenzentrierten Ziele. Hierbei sind Co-Creation und iterative Ansätze entscheidend, um Lösungen zu entwickeln, die den realen Anforderungen entsprechen.

Herausforderungen und Erfolgsfaktoren

Apps und digitale Lösungen im Gesundheitswesen scheitern oft an der fehlenden Abstimmung mit den Arbeitsabläufen. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Einbindung derjenigen, die damit arbeiten, von Anfang an essenziell ist. Feldbeobachtungen, Fokusgruppen und Workshops bilden die Grundlage für ein tiefes Prozess- und Problemverständnis. Darauf aufbauend erstellen wir Mock-ups, Prototypen und führen Usability-Tests durch, bevor eine Lösung in den Live-Betrieb übergeht. Dieser iterative Prozess erlaubt uns, auf Feedback einzugehen und die Software passgenau zu entwickeln.

Außerdem legen wir großen Wert auf Integration und Interoperabilität. Smarte Software darf nicht isoliert bleiben, sondern muss nahtlos mit bestehenden IT-Systemen kommunizieren. Unsere Projekte zeigen, dass die Kombination aus technischer Exzellenz und benutzerzentriertem Design der Schlüssel zu erfolgreichen Innovationen im Gesundheitswesen ist.

Wir glauben, dass der Erfolg eines Smart Hospitals nicht allein von der Technologie abhängt, sondern von den Menschen, die diese Technologie nutzen. Unser Fokus auf Co-Creation und Bottom-up-Ansätze stellt sicher, dass die entwickelten Lösungen tatsächlich den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und der Patient*innen gerecht werden.

Fazit

Ein „Smart Hospital“ ist kein Selbstzweck. Es entsteht durch die nahtlose Verbindung von smarter Software und smarten Prozessen. Dies erreichen wir durch die enge Zusammenarbeit mit den Endnutzenden, iterative Entwicklungsprozesse und eine konsequente Integration in bestehende Systeme. Nur so können wir die Herausforderungen des Gesundheitswesens meistern und die Qualität der Versorgung nachhaltig verbessern.

Kontaktpersonen

DI DI Dr. Franz Feichtner
DI DI Dr.

Franz
Feichtner

Direktor HEALTH
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