Bei der JOANNEUM RESEARCH und in unserer Forschungsgruppe „Digital Healthcare Solutions“ verfolgen wir genau dieses Ziel mit einem konsequenten Bottom-up-Ansatz.
Von der Idee zum smarten Prozess
Unsere Herangehensweise beginnt mit der Einbindung derjenigen, die die Prozesse gestalten und ausführen – den Mitarbeitenden im Gesundheitswesen. Im Rahmen eines Design-Thinking-Prozesses erfassen wir zunächst die Bedürfnisse und Herausforderungen der verschiedenen Berufsgruppen sowie die patientenzentrierten Ziele. Hierbei sind Co-Creation und iterative Ansätze entscheidend, um Lösungen zu entwickeln, die den realen Anforderungen entsprechen.
Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
Apps und digitale Lösungen im Gesundheitswesen scheitern oft an der fehlenden Abstimmung mit den Arbeitsabläufen. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Einbindung derjenigen, die damit arbeiten, von Anfang an essenziell ist. Feldbeobachtungen, Fokusgruppen und Workshops bilden die Grundlage für ein tiefes Prozess- und Problemverständnis. Darauf aufbauend erstellen wir Mock-ups, Prototypen und führen Usability-Tests durch, bevor eine Lösung in den Live-Betrieb übergeht. Dieser iterative Prozess erlaubt uns, auf Feedback einzugehen und die Software passgenau zu entwickeln.
Außerdem legen wir großen Wert auf Integration und Interoperabilität. Smarte Software darf nicht isoliert bleiben, sondern muss nahtlos mit bestehenden IT-Systemen kommunizieren. Unsere Projekte zeigen, dass die Kombination aus technischer Exzellenz und benutzerzentriertem Design der Schlüssel zu erfolgreichen Innovationen im Gesundheitswesen ist.
Wir glauben, dass der Erfolg eines Smart Hospitals nicht allein von der Technologie abhängt, sondern von den Menschen, die diese Technologie nutzen. Unser Fokus auf Co-Creation und Bottom-up-Ansätze stellt sicher, dass die entwickelten Lösungen tatsächlich den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und der Patient*innen gerecht werden.
Fazit
Ein „Smart Hospital“ ist kein Selbstzweck. Es entsteht durch die nahtlose Verbindung von smarter Software und smarten Prozessen. Dies erreichen wir durch die enge Zusammenarbeit mit den Endnutzenden, iterative Entwicklungsprozesse und eine konsequente Integration in bestehende Systeme. Nur so können wir die Herausforderungen des Gesundheitswesens meistern und die Qualität der Versorgung nachhaltig verbessern.