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Newsbeitrag - 
Life

AquaFeed – Am Weg zu neuen Lösungen aus regionalen Rohstoffen

Im Rahmen des Projektes AquaFeed werden mittels Machbarkeitsanalyse Möglichkeiten der Herstellung eines regionalen, nachhaltigen Fischfutters in Österreich untersucht. Das Projektkonsortium kam Anfang November zum on-site Arbeitstreffen zusammen.

Gruppenfoto des Projektteams

Das AquaFeed-Projektteam mit Ingenieurbüro Payr, Biofisch GmbH, AGES, Bundesamt für Wasserwirtschaft, LK Niederösterreich, Österreichischer Verband für Fischereiwirtschaft und Aquakultur, JOANNEUM RESEARCH – LIFE, Foto: JOANNEUM RESEARCH

Fisch wird als Nahrungsmittel in Österreich immer beliebter, gleichzeitig wird seitens der Konsument*innen viel Wert auf Regionalität gelegt. Wichtige Rohstoffe für die Fischfutterproduktion, wie Fischmehl und Fischöl, werden aktuell hauptsächlich aus der Meeresfischerei und dabei vor allem aus Südamerika bezogen. Der Import dieser Rohstoffe verursacht hohe Transportemissionen und trägt vor Ort zur Überfischung der Meere bei. Weiters haben Aquakulturbetriebe durch die immer knappere Verfügbarkeit von Fischmehl und Fischöl mit steigenden Preisen für Fischfutter zu kämpfen.

 

Regionale Fischfutterproduktion als möglicher Lösungsansatz

Nachhaltiges Fischfutter aus regionalen Rohstoffen hat daher hohes Potenzial. Um dieses in ausreichender Menge herzustellen und zu vertreiben, müssen mehrere Aspekte berücksichtigt werden – von den Inhaltsstoffen über die technische Machbarkeit bis hin zu den Absatzmöglichkeiten.

Im Projekt AquaFeed haben sich Praxis, Forschung und Beratung zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Im Rahmen einer Machbarkeitsanalyse wird untersucht, was nötig ist, um in Österreich ein regional produziertes, nachhaltiges und leistbares Fischfutter für Raubfische wie z.B. Forellen zu erzeugen und zu vertreiben. Das umfasst die Erhebung des Status-quo von innovativen Technologien, die Zusammenführung von Ergebnissen bisheriger und laufender Forschungsprojekte, die Untersuchung der technischen und logistischen Machbarkeit sowie die Analyse der Vermarktbarkeit eines Fischfuttermittels, das gleichzeitig den hohen Qualitätsanforderungen entspricht.

 

Projektziele

Von den erarbeiteten Ergebnissen werden Empfehlungen abgeleitet, die eine Basis für weitere Schritte zu einer regionalen Fischfutterproduktion darstellen. Damit wird die Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Resilienz von regionalen Aquakulturbetrieben gefördert und die Kreislaufwirtschaft in diesem Sektor gestärkt.

 

Dieses Projekt wird im Rahmen des Ressortforschungsprogramms über dafne.at mit Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft finanziert. Das BML unterstützt angewandte, problemorientierte und praxisnahe Forschung im Kompetenzbereich des Ressorts.

https://dafne.at/projekte/aquafeed

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