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Newsbeitrag - 
Life

AquaFeed: Erfolgreicher Auftakt zur Stakeholder-Vernetzung

Im Rahmen des Projekts AquaFeed wird die Machbarkeit einer regionalen, nachhaltigen Fischfutterproduktion in Österreich untersucht. Ein zentrales Element des Projekts ist die Vernetzung relevanter Akteur*innen. Nun fand in Wien das erste Stakeholder-Treffen statt.

Gruppenfoto des Stakeholder-Treffens

Wissenschaft und Praxiswissen trafen sich zur angeregten Diskussion. Foto: JOANNEUM RESEARCH u. AGES

Im Projekt AquaFeed wird unter Projektleitung von LIFE untersucht, was nötig ist, um in Österreich ein regional produziertes, nachhaltiges und leistbares Fischfutter für Raubfischarten zu erzeugen und zu vertreiben. Ein wesentlicher Punkt im Projekt ist die Vernetzung: AquaFeed unterstützt den Austausch von involvierten Institutionen und Stakeholdern aus unterschiedlichen Bereichen für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

 

Zusammenarbeit für eine zukunftsfähige Aquakultur

Das Projekt AquaFeed setzt auf die Zusammenführung unterschiedlicher Perspektiven, um tragfähige Lösungen für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Aquakultur in Österreich zu entwickeln. Die Vielfalt der vertretenen Disziplinen ermöglichte es, das komplexe Thema der Fischfutterproduktion aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.

 

Interdisziplinärer Austausch für nachhaltige Lösungen

Unter der Moderation der AGES kamen am 24. März 2025 Expert*innen aus Wissenschaft, Praxis, Beratung und Interessensvertretung zusammen. Ziel des Treffens war es, zentrale Eckpunkte für die Entwicklung eines nachhaltigen Fischfutters für Raubfischarten in Österreich zu diskutieren. Neben der Vorstellung der Literaturrecherche zum Projekt und daraus erarbeiteter möglicher Handlungsstränge hinsichtlich möglicher weiterer Entwicklungsschritte in Österreich stand vor allem der interdisziplinäre Austausch im Mittelpunkt. Vertreten waren:

  • Praxis – Fischzucht und Verarbeitung: Biofisch GmbH, EISVOGEL Hubert Bernegger GmbH, Fischereibetrieb Payr, WALDLAND Tierveredelungs GmbH
  • Praxis – Futtermittelherstellung: PUREA Austria GmbH, Ecofly GmbH
  • Wissenschaft: AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, BAW – Bundesamt für Wasserwirtschaft, BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies, BOKU – Universität für Bodenkultur, Donau-Universität Krems, FH JOANNEUM, JOANNEUM RESEARCH, WasserCluster Lunz
  • Beratung und Interessensvertretung: LK Niederösterreich, Österreichischer Verband für Fischereiwirtschaft und Aquakultur

 

Wie geht es weiter?

Auf Basis der im Vernetzungstreffen gewonnenen Erkenntnisse werden die nächsten Projektschritte weiterentwickelt. Zwei weitere Stakeholder-Treffen sind im Rahmen des Projektes geplant, um den interdisziplinären Austausch zu vertiefen und konkrete Handlungsmöglichkeiten mit den Stakeholdern rückzukoppeln.

 

 

Dieses Projekt wird im Rahmen des Ressortforschungsprogramms über dafne.at mit Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft finanziert. Das BML unterstützt angewandte, problemorientierte und praxisnahe Forschung im Kompetenzbereich des Ressorts.

https://dafne.at/projekte/aquafeed

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