Die Studie analysiert die Entwicklung staatlicher Leistungen für Familien bis 2025 und zeigt deutliche Veränderungen im Steuer- und Transfersystem. Aufbauend auf früheren Untersuchungen (2021 und 2023) wurden sogenannte „kinderinduzierte Transferleistungen“ – also alle Zahlungen, die durch das Leben mit Kindern entstehen – erneut berechnet. Dazu zählen sowohl direkte Leistungen wie Familienbeihilfe als auch indirekt beeinflusste Unterstützungen wie Wohn- oder Sozialhilfe.
Die Ergebnisse zeigen: Trotz Inflation sind die staatlichen Beiträge zur Deckung von Kinderkosten in vielen Fällen real gestiegen – besonders für Haushalte mit niedrigen Einkommen. In mittleren und höheren Einkommensgruppen gab es hingegen teils auch Rückgänge. Insgesamt sind die Leistungen im Vergleich zu 2021 inflationsbereinigt um durchschnittlich 3,1 bis 20,5 Prozent gestiegen. Gegenüber 2023 fällt der Anstieg je nach Haushaltskonstellation und Anzahl der Kinder etc. geringer aus, bleibt aber überwiegend positiv.