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Digitalisierung der Arbeitswelt am Beispiel Kärntens

Autor*innen:
Andreas Niederl, Eric Kirschner, Clemens Habsburg-Lothringen, Karolin Gstinig, Dominik Janisch, Nicholas Katz
Abstract:
Die Digitalisierung der Arbeitswelt verändert Produktionsprozesse, Berufe und Tätigkeitsprofile erheblich. Sie führt zu neuen Geschäftsmodellen und verändert Marktstrukturen. Besonders Routine-Tätigkeiten, die standardisiert werden können, haben ein hohes Substitutionspotenzial durch computergesteuerte Maschinen. In Kärnten bleibt der Anteil der Beschäftigten in Berufen mit Routine-Tätigkeitsschwerpunkt konstant, besonders in der Industrie und bei technischen Dienstleistern. Die Digitalisierung führt sowohl zu Arbeitsplatzabbau als auch zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und verändert die Arbeitsorganisation sowie die Leistungserbringung. Effizientere Produktionsprozesse senken die Preise und steigern die Nachfrage nach alternativen Gütern, was positive Beschäftigungseffekte hat. Die regionale Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik sollte auf die Förderung der Digitalisierungskompetenz und Investitionen in digitale Infrastruktur setzen. Kärnten hat Stärken in der Industrie und im IKT-Bereich, aber auch Schwächen wie die Betriebsgrößenstruktur. Fünf Handlungsfelder werden identifiziert: Investitionen in digitale Infrastruktur, Stärkung von Kooperationen, Qualifizierung der Arbeitskräfte, Förderung von Frauen in der Technik und Verteilungspolitik zur Aufwertung niedriger Einkommen.
Titel:
Digitalisierung der Arbeitswelt am Beispiel Kärntens

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