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Zukunftstag 2025 „Regionale Wurzeln und internationale Zusammenarbeit“

Mit rund 1.500 Gästen sowie Entscheidungsträger*innen aus Wirtschaft, Forschung und Politik stellte der von JOANNEUM RESEARCH und der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft veranstaltete Zukunftstag am 19.11.2025 im Messe Congress Graz einen neuen Besucherrekord auf.

Zukunftstag der Wirtschaftsregion Süd: Heinz Mayer (GF JOANNEUM RESEARCH), Bundesminister Peter Hanke, LH-Stv. Gaby Schaunig (Kärnten), LR Willibald Ehrenhöfer, LH-Stv. Manuela Khom und Christoph Ludwig (GF SFG), Foto: moving-stills

"Mit 1.500 Besucher*innen auf unserem Zukunftstag haben wir heuer einen neuen Rekord aufgestellt. Das beweist, dass wir mit unseren Themen die regionale Industrie und die Forschenden richtig adressiert haben."
Heinz Mayer, Geschäftsführer JOANNEUM RESEARCH

Zukunftstag 2025 Leitthema „Global minds, local moves“

Im Zentrum der Tagung: Standortentwicklung nach der Devise „global minds, local moves“. Mit welchen Strategien profitiert der Standort Südösterreich in der Dynamik zwischen internationalen Perspektiven und regionalem Handeln? Hochkarätige Keynotes skizzieren mögliche Wege Europas zu mehr Schlagkraft und Stabilität, während zahlreiche Talks an der Nahstelle von Wirtschaft und Wissenschaft regionale Aufgaben und Potenziale ausleuchten. Gastgeber waren die JOANNEUM RESEARCH und die Steirische Wirtschaftsförderung SFG.

„Wir müssen unseren Geist öffnen, international denken und regional handeln – so, wie uns der Zukunftstag heute hier zusammenbringt und über die Grenzen hinaus eint. Die Steiermark hat eine starke Industrie als Rückgrat, einen guten Mittelstand, ein starkes Handwerk, eine hervorragende Ausbildungslandschaft und Forschung auf Spitzenniveau, welche auch durch die Unternehmerinnen und Unternehmer des Landes aktiv mitgetragen wird, wie das Alltime-high unserer Forschungsquote von 5,31 Prozent belegt. Darauf können wir stolz sein, und das funktioniert nur, wenn Wirtschaft und Wissenschaft an einem Strang ziehen. Wir richten unseren Blick am heutigen Tag einmal mehr bewusst nach vorn und besinnen uns unserer Wurzeln und Stärken: Kreativität, Erfindergeist und Fleiß. Dann stellen wir uns der Realität und arbeiten mit einer positiven Einstellung an Lösungen“, so Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer in seiner Eröffnung.

Neue Weltordnung und transeuropäische Zusammenarbeit

In der Keynote am Vormittag erläuterte Robert-Jan Smits den Beginn einer neuen Welt- und Wirtschaftsordnung. „Die Welt ist kein Dorf mehr.“ Die alten Regeln der internationalen Zusammenarbeit gälten nicht mehr, das hätten u. a. die USA, Russland und China augenscheinlich demonstriert. „Kooperation wird künftig auf gemeinsamen Werten basieren“, erklärte der ehemalige EU-Forschungsdirektor, der inhaltlich für weite Teile der milliardenschweren Horizon-Forschungsprogramme verantwortlich zeichnet. Europas Regionen müssten ihre vorhandenen Innovations-Ökosysteme massiv ausbauen und sich transeuropäisch miteinander vernetzen.

Die Steiermark als Vorzeigebeispiel für Zusammenarbeit von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft

„Ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort ist das Ergebnis eines starken Innovationsstandortes. Als Bundesregierung setzen wir im Rahmen der Industriestrategie einen bewussten Schwerpunkt auf Schlüsseltechnologien, die für unser Land das höchste Wachstumspotenzial aufweisen. Dafür spielt die Steiermark eine entscheidende Rolle. Nicht nur, weil sie eines der wichtigsten Bundesländer ist, wenn es um Innovation geht, sondern auch, weil sie ist ein Vorzeigebeispiel dafür ist, wie Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Eine Kooperation, die mit der Eröffnung des Koralmtunnels Mitte Dezember auch bundesländerübergreifend noch ein Stück weit intensiviert wird- zum Wohle des Standorts und der Menschen“, betonte Innovationsminister Peter Hanke.

In der Keynote am Nachmittag sprach General Robert Brieger, bis vor Kurzem Vorsitzender des EU-Militärausschusses, über neue hybride Bedrohungen, notwendige militärische Investitionen in die Sicherheit und Österreichs Rolle in einer gemeinsamen Verteidigungspolitik Europas.

Internationale Ideen und regionale Stärke

„Gemeinsam Zukunft gestalten heißt, global zu denken und lokal zu handeln. Der Zukunftstag 2025 zeigt, wie internationale Ideen und regionale Stärke einander beflügeln können. Wir bringen nationale und internationale Speaker zusammen, um Perspektiven zu verbinden und neue Wege aufzuzeigen. Es geht darum, voneinander zu lernen, mutig zu handeln und Kooperation als Motor für Innovation zu begreifen. Ich lade alle ein, Teil dieses Dialogs zu sein. Arbeiten wir gemeinsam daran, den Standort in die Zukunft zu führen!“, so Heinz Mayer, Geschäftsführer der JOANNEUM RESEARCH.

 

Erfahren Sie mehr über Robert-Jan Smits im Interview mit Sigrid Gaisch-Faustmann von der SFG

Das war der Zukunftstag 2025: Aftermovies, Nachbericht und Fotos

Kontaktpersonen

Mag.<sup>a</sup> Gabriele Katz
Leitung Corporate Communications
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