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Better together: Zukunftstag der Innovations- und Wirtschaftsregion Süd

Wie profitieren Wirtschaft, Forschung und damit Standorte von Kooperationen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des gemeinsamen Zukunftstags der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG) und der JOANNEUM RESEARCH am 9. Oktober in Graz.

Zukunftstag: Heinz Mayer, Geschäftsführer Joanneum Research, Barbara Eibinger-Miedl, Landesrätin Steiermark, Christoph Ludwig, Geschäftsführer SFG, Jo De Boeck, Vice President IMEC (v.li.)

#bettertogether am Zukunftstag: Heinz Mayer, Geschäftsführer JOANNEUM RESEARCH, Barbara Eibinger-Miedl, Landesrätin Steiermark, Christoph Ludwig, Geschäftsführer SFG, Jo De Boeck, Vice President IMEC (v.li.); Foto: JOANNEUM RESEARCH/Bergmann

Rund 1.300 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie Politik kamen zum Zukunftstag 2024 unter dem Motto #bettertogether im Messe Congress Graz zusammen. Im Mittelpunkt standen dabei bereits bestehende Kooperationen im Süden Österreichs – in der Wirtschaft, der Wissenschaft, zwischen beiden Bereichen oder über Bundesländergrenzen hinweg und die Frage, wie und in welchen Bereichen die Zusammenarbeit in Zukunft weiter gestärkt werden kann. Erstmals wurde diese Veranstaltung gemeinsam von der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG) und der JOANNEUM RESEARCH organisiert.

„Wir wollen Wissenschaft und Wirtschaft noch enger verbinden, Synergien heben und alle wesentlichen Player aus Wirtschaft und Industrie sowie der Scientific Community ins Boot holen. Der Zukunftstag bietet die ideale Plattform für agiles Netzwerken, neue Ideen, Austausch und innovative Lösungsfindungen. Das gelingt am besten und effizientesten in einer gemeinsamen Veranstaltung von Forschung und Wirtschaft für Forschung und Wirtschaft“, so Heinz Mayer, Geschäftsführer der JOANNEUM RESEARCH.

„Die Steiermark hat seit vielen Jahren ein herausragendes Klima der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Darüber hinaus kooperieren wir auch über Bundesländergrenzen hinweg sehr intensiv. Gerade der Wirtschafts- und Innovationsraum Süd hat durch die Fertigstellung der Koralmbahn in den nächsten Jahren und Jahrzehnten riesige Chancen, die wir nutzen wollen“, so Wirtschafts- und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl bei der Eröffnung. „Dies geht aber nur, wenn wir weiterhin vertrauensvoll zusammenarbeiten. Nur wenn wir die Kräfte bündeln, werden wir uns im internationalen Standortwettbewerb behaupten können. Wir zählen bereits jetzt zu den forschungsintensivsten Regionen Europas und wollen diese Position gemeinsam für die Zukunft weiter festigen.“

Am Vormittag beleuchteten der niederländische Nanoelektronik-Forscher Jo De Boeck, die Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, der Präsident der Industrieellenvereinigung (IV) Steiermark Kurt Maier und der Gremialobmann des Außenhandels in der Wirtschaftskammer Steiermark (WKO Steiermark) Manfred Kainz das Thema Kooperationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Am Nachmittag gab Isabell Welpe, wissenschaftliche Leiterin des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung und Hochschulplanung, Einblicke in veränderte Voraussetzungen für Kooperationen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Isabell M. Welpe sprach über die Kooperation von Mensch und künstlicher Intelligenz, deren Bedeutung sie gleichsetzt mit der Erfindung der Dampfkraft und der Entdeckung der Elektrizität. Auf der Grundlage einschlägiger Studien erwartet Welpe enorme Produktivitätsschübe und Kostensenkungen durch KI – überall da, wo Informationen verarbeitet werden.

Kooperierende Daten

Der Nanowissenschafter Jo De Boeck brachte eine weitere Dimension von Zusammenarbeit ins Spiel – jene der Daten als Voraussetzung für digitale Innovationen. „Wir haben eine riesige Menge an Daten zur Verfügung. Die besondere Kraft liegt darin, dass wir in der Lage sind, diese Daten zu vernetzen und dafür zu sorgen, dass sie untereinander kooperieren. Davon profitieren wir in erheblichem Ausmaß, weil so in den vergangenen Jahren viele Innovationen entstanden sind“, so De Boeck.

Die Kärntner LH-Stellvertreterin Gaby Schaunig verwies auf die Stärken der beiden Bundesländer Steiermark und Kärnten im Bereich der Mikroelektronik, die durch die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren noch ausgebaut worden seien. IV-Präsident Maier und WKO-Gremialobmann Kainz betonten, dass die Infrastruktur Koralmbahn alleine nicht ausreiche, sondern die sich durch die entstehende Verbindung bietenden Chancen angepackt und tatsächlich genutzt werden müssen.

 

Der Zukunftstag wurde heuer erstmals von der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG) und der JOANNEUM RESEARCH gemeinsam organisiert. Damit wurden der bisherige SFG-Zukunftstag und die Zukunftskonferenz von JOANNEUM RESEARCH zu einer Veranstaltung verschmolzen.

 

Fotos, Aftermovie und Präsentationen

Kontaktpersonen

Mag.<sup>a</sup> Gabriele Katz
Leitung Corporate Communications
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