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Newsbeitrag - 
Policies

Projekt AISAAC gestartet

Mit künstlicher Intelligenz zu mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft

Gruppe beim Kickoff vom Projekt AISAAC

Die Projektpartner beim Kickoff-Event, Credit: JOANNEUM RESEARCH

Unter der Leitung von POLICIES startete Anfang April das neue Forschungsprojekt AISAAC. Ziel ist die Entwicklung eines KI-basierten Monitoringsystems, das die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Flächen kleinräumig bewertet. Damit sollen unproduktive Teilflächen identifiziert, Renaturierungsmaßnahmen unterstützt und der Ressourceneinsatz in der Landwirtschaft optimiert werden.

Landwirtschaft nachhaltiger und datenbasiert denken

Um den steigenden Bedarf an Lebensmitteln zu decken und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, braucht es neue Ansätze in der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen. Genau hier setzen die Forscher*innen im Projekt AISAAC – AI-based Sustainability Assessment of Subarea-Specific Managed Cropland an. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms AI for Green der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) durchgeführt und vom Fonds Zukunft Österreich finanziert.

„Wir wollen datengetriebene Entscheidungsgrundlagen schaffen, um produktive und ökologische Ziele in Einklang zu bringen“, sagt Ulrike Kleb, Projektleiterin und Senior Researcher am Institut POLICIES.

 Präzise Vorhersagen mit Explainable AI

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung von erklärbaren KI-Modellen (Explainable AI, XAI). Diese sollen Zusammenhänge zwischen Bodenqualität, Wetterdaten, Ressourceneinsatz und Ernteerträgen sichtbar machen – und daraus Ertragspotenziale einzelner Flächenabschnitte prognostizieren. Neben historischen Erntedaten fließen auch hochaufgelöste Satellitenbilder (PlanetScope und Sentinel-2) sowie Feuchtesensordaten in die Modelle ein. Damit lassen sich präzise Karten erstellen, die Entscheidungen in Bezug auf Bewirtschaftung und Renaturierung unterstützen.

Nachhaltigkeitsbewertung im Fokus

Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung eines Nachhaltigkeitsindex, mit dem kleinräumige Agrarflächen langfristig beurteilt werden können – unter Berücksichtigung von Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit und Ressourcennutzung. Ein Prototyp des Monitoringsystems wird auf einem Referenzfeld des Projektpartners Weinland AGRAR erprobt.

Breites Konsortium aus Forschung und Praxis

Das Konsortium vereint Partner aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Technologie:
Neben JOANNEUM RESEARCH POLICIES sind auch das Institut DIGITAL, Forschung Burgenland, Maschinenring Agrar Concept, Weinland AGRAR sowie aGRAR-ZT beteiligt.

Das Projekt läuft bis März 2027 und soll eine Grundlage für nachhaltigere Entscheidungsprozesse in der Landwirtschaft schaffen – datenbasiert, erklärbar und praxistauglich.

Kontaktpersonen

DI<sup>in</sup> Ulrike Kleb
Stv. Forschungsgruppenleitung
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