Vom 25. bis 27. März 2025 wurde Stuttgart zum Zentrum der europäischen Robotikszene: Das European Robotics Forum 2025 (ERF2025) brachte führende Expert*innen, innovative Unternehmen und Forschende aus ganz Europa zusammen. Unter dem Motto „Boosting the Synergies between Robotics and Ai for a stronger Europe“ wurden neueste Entwicklungen präsentiert und zentrale Zukunftsthemen rund um Robotik und künstliche Intelligenz diskutiert.
Trends wie AI-driven Robotics, Human-Robot Collaboration, Sim-to-Real Transfer, Sustainable Automation, Tactile Sensing und Autonomous Systems prägten das Programm – und verdeutlichten, wie rasant sich der technologische Fortschritt in diesem Bereich vollzieht.
Auch unsere Kolleg*innen Clara Fischer, Mara Vukadinovic und Michael Rathmair waren vor Ort und haben aktiv zum vielseitigen Programm beigetragen:
- Clara Fischer engagierte sich gleich in zwei hochkarätigen Workshops zur Mensch-Roboter-Kollaboration:
WS#48: Human-Robot Collaboration in Industry 5.0 – Navigating Acceptance, Inclusion, Safety, and Ethics
WS#61: Democratizing Safe Human-Robot Collaborations on Industrial Shop Floors
Mit ihrer Expertise unterstrich sie die Bedeutung von Akzeptanz, Inklusion und Sicherheit in der vernetzten Produktionswelt von morgen.
- Michael Rathmair fokussierte sich auf die sicherheitstechnischen Herausforderungen moderner Robotersysteme und brachte sein Know-how in zwei Sessions ein:
WS#12: AI in Robot Safety – Methods, Tools, Requirements, and Standardization
WS#13: Industrial Robotics Safety – Challenges, Methods, and Strategies
Er zeigte auf, wie neue Standards und Werkzeuge erforderlich sind, um die Chancen der KI im Bereich Robotersicherheit verantwortungsvoll zu nutzen.
- Mara Vukadinovic präsentierte ihre aktuelle Forschung in einer Poster-Session, in der sie regelbasierte mit Machine-Learning-gestützten Verfahren zur Anomalieerkennung verglich. Ihr Fazit: Ein hybrider Ansatz, der beide Welten kombiniert, bietet großes Potenzial für eine präzisere und robustere Fehlererkennung im realen Einsatz.
Ergänzend zu den fachlichen Beiträgen bot das ERF2025 zahlreiche Gelegenheiten zur Vernetzung. Der Austausch mit Fachkolleg*innen, potenziellen Projektpartnern und neuen Kontakten ermöglichte einen wertvollen Dialog über zukünftige Kooperationen.
Insgesamt hinterließ das Forum einen nachhaltigen Eindruck – sowohl durch die inhaltliche Tiefe als auch durch die Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit.


