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Projekte -  
Digital

iMEDCAP

LAUFZEIT:

12/2023

11/2026

Projektlaufzeit gesamt:

3 Jahre

Entwicklung smarter Militärfähigkeiten für Überwachung, Versorgung & Evakuierung von Einsatzkräfte
Rettungsdrohne „Grille“ Foto: AVILUS GmbH

Rettungsdrohne „Grille“ Foto: AVILUS GmbH

Das Projekt

Das iMEDCAP-Projekt entwickelt ein integriertes MedEvac-Entscheidungs-, Koordinations- und Unterstützungssystem zur Verbesserung der medizinischen Evakuierung (und Versorgung) auf dynamischen Einsatzgebieten. Durch die Kombination von tragbaren Vitalzeichensensoren, UAV-gestützter Multisensoraufklärung und automatisierter, überwachter medizinischer Evakuierung (UAV/UGV) ermöglicht es eine kontinuierliche Überwachung, automatische Verletzungserkennung und eine koordinierte unbemannte Evakuierungslösung mit Interventionsmöglichkeiten aus der Ferne.

Unsere Tätigkeiten im Projekt

Die geplante Lösung umfasst autonome Aufklärungssysteme zur Erkennung verletzter Personen sowie die Erstellung eines erweiterten Lagebilds zur Entscheidungsunterstützung und zum effizienten Ressourcen- und Evakuierungsmanagement. Ein zentrales Element ist das Belastungs- und Gesundheitsmonitoring für eine verlängerte medizinische Versorgung im Feld („Prolonged Field Care“) sowie die Möglichkeit telemedizinischer Interventionen während unbegleiteter Transporte in einer interoperablen Patientenbox. Ergänzt wird das System durch die vollständige Digitalisierung des Informationsflusses – vom Einsatz im Feld und der Erstversorgung am Point of Injury über die Evakuierung bis hin zur Übergabe an eine Medical Treatment Facility (MTF).

Keine Datei zugewiesen.

European Defence Fund (EDF)

Technische Universität München (Coordinator) (Germany)
ARTTIC Innovation GmbH (Germany)
Autoflug GmbH (Germany)
AVILUS GmbH (Germany)
Bundesministerium für Landesverteidigung (Austria)
Bundesministerium für Verteidigung (Germany)
Composite Project Kft. (Hungary)
EMBENTION SISTEMAS INTELIGENTES SA (Spain)
Grabher Group (Austria)
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (Germany)
MGM COMPRO s.r.o. (Czech Republic)
Milrem AS (Estonia)
Offroad Apps BV (Netherlands)
Philips Electronics Nederland B.V. (Netherlands)
Philips GmbH Market DACH (France)
Safran Electronics & Defense (France)
Sol.One NV (Belgium)
SYNYO GmbH (Austria)
Uni Stuttgart (Germany)
Virtual Vehicle Research GmbH (Austria)

Details zum Projekt

Die schnelle Verlegung von Truppen und die zunehmende Reichweite militärischer Operationen erfordern eine neue Herangehensweise an die medizinische Versorgung und Evakuierung. Gleichzeitig stellen Naturkatastrophen, Industrieunfälle und CBRN-Bedrohungen auch im zivilen Katastrophenschutz hohe Anforderungen an schnelle, sichere und flexible Rettungssysteme. Das EDF-Projekt iMEDCAP entwickelt ein integriertes System zur Detektion, Bergung, zum Transport und zur Fernunterstützung verletzter oder kontaminierter Personen mittels unbemannter Boden- (UGV) und Luftfahrzeuge (UAV).

Kern des Projekts ist das MedEvac Decision, Coordination & Support System (MedEvac DCS), das eine automatisierte Lageerfassung durch tragbare Sensoren (z. B. smarte Textilien) und UAV-gestützte Multi-Sensor-Aufklärung ermöglicht. Ein interoperables Patiententransportsystem gewährleistet die kontinuierliche Überwachung und lebensrettende Interventionen während des unbemannten Transports. Das System unterstützt sowohl militärische Einsätze als auch zivile Katastrophenszenarien, indem es Entscheidungsprozesse im Patient Evacuation Coordination Center (PECC) optimiert und eine schnelle, autonome Evakuierung ermöglicht.

Die entwickelten Technologien können nicht nur zur Verbesserung der medizinischen Versorgung auf dem Schlachtfeld beitragen, sondern auch in Krisengebieten, nach Naturkatastrophen oder bei chemischen Unfällen zur sicheren Evakuierung von Betroffenen eingesetzt werden. Durch die Kombination von Autonomie, Echtzeitüberwachung und Entscheidungsunterstützung bietet iMEDCAP ein zukunftsweisendes Konzept für die medizinische Rettung in hochdynamischen und gefährlichen Umgebungen.

Fördergeber

Das Projekt iMEDCAP wird finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für sie verantwortlich gemacht werden.

Projektbeteiligte

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