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Policies

Motivation und Hürden von Arbeitslosen und Beschäftigten mit niedriger Qualifikation bei der formalen Höherqualifizierung in Vorarlberg

Projektlaufzeit gesamt:

12 Monate

Credit: pexels-Thirdman

Das Projekt

Das Projekt untersucht die Bedingungen, Motive und Barrieren formaler Höherqualifizierung von Erwachsenen mit niedriger formaler Bildung im Kontext des Vorarlberger Arbeitsmarkts. Im Fokus steht die Frage, warum geringqualifizierte Personen trotz bestehender Bildungsangebote vergleichsweise selten an formalen Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen und unter welchen Voraussetzungen Höherqualifizierung als sinnvoll und realistisch wahrgenommen wird. Ziel ist es, auf Basis quantitativer und qualitativer Analysen differenzierte Ansatzpunkte für eine zielgruppenspezifische Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik abzuleiten.

Unsere Tätigkeiten im Projekt

Im Rahmen des Projekts verantwortet ein Team von JOANNEUM RESEARCH POLICIES die konzeptionellen Vorarbeiten, die Durchführung und Auswertung der empirischen Erhebungen sowie die Integration der Ergebnisse zu einem Gesamtbefund und die Entwicklung entsprechender Handlungsoptionen.

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AMS Vorarlberg und AK Vorarlberg

unter Mitarbeit von Caroline Manahl (Büro für Sozialforschung und gesellschaftliches Gestalten)

Details zum Projekt

Die Studie untersucht die Voraussetzungen, Barrieren und arbeitsmarktlichen Rahmenbedingungen formaler Höherqualifizierung von Erwachsenen mit niedriger formaler Bildung im Kontext des Vorarlberger Arbeitsmarktes. Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen Bedingungen formale Bildungsabschlüsse aus Sicht der Betroffenen als sinnvoll, realistisch und arbeitsmarktlich relevant wahrgenommen werden. Analysiert werden dabei insbesondere Herausforderungen wie steigende Qualifikationsanforderungen, technologische Veränderungen sowie finanzielle, zeitliche und biografische Hürden, die die Teilnahme an formaler Bildung erschweren.

Die Ergebnisse zeigen, dass geringqualifizierte Personen keine homogene Gruppe darstellen und vielfach stabil in den Arbeitsmarkt integriert sind. Formale Höherqualifizierung wird daher weniger als klassischer sozialer Aufstieg, sondern vielmehr als Strategie zur langfristigen Absicherung von Beschäftigung und zur Reduktion arbeitsmarktbezogener Risiken wahrgenommen. Bildungsentscheidungen erweisen sich dabei überwiegend als rational und stark von konkreten Erwerbs- und Lebenslagen geprägt, weshalb insbesondere risikoarme, flexible und anschlussfähige Qualifizierungsangebote als zentral für eine erfolgreiche Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik identifiziert werden.

Fördergeber

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