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Projekte -  
Health

MiWear

Projektlaufzeit gesamt:

3 Jahre

Mid-infrared wearable for non-invasive biomarker monitoring

Das Projekt

Das Metabolische Syndrom (MbS) stellt in Europa eine große sozioökonomische Belastung dar und ist mit Fettleibigkeit, Arteriosklerose, Herzinfarkten und Schlaganfällen verbunden. Der genaue Nachweis von Biomarkern ist entscheidend. MiWear bietet ein nicht-invasives, tragbares Mittelinfrarot-Spektrometer für die präzise Überwachung von Biomarkern. Das Expertenkonsortium sorgt für wissenschaftliche Exzellenz, Öffentlichkeitsarbeit und das Engagement von Forschern.

 

Unsere Tätigkeiten im Projekt

JR ist verantwortlich für die Prüfung der nicht-invasiven Übersetzung von In-vitro- zu Ex-vivo-Tests bis hin zur endgültigen Prüfung in einer klinischen Studie. JR bietet auch Unterstützung bei der Datenauswertung für die Auswahl von Biomarkern.

Keine Datei zugewiesen.
Keine Datei zugewiesen.

European Commission

QUANTUNE TECHNOLOGIES GMBH (LEAD)
STICHTING RADBOUD UNIVERSITAIR MEDISCH CENTRUM
TEKNOLOGIAN TUTKIMUSKESKUS VTT OY
ARTIFICIAL INTELLIGENCE EXPERT SRL
SCIENCE&STRATEGY SL

Details zum Projekt

Die moderne Medizin hat sich durch ein besseres Verständnis der Ursachen und Zusammenhänge einer Erkrankung erheblich verbessert. Das Gesundheitssystem folgt jedoch nach wie vor einem episodischen (reaktiven) Modell, bei dem Patienten nur dann einen Arzt aufsuchen, wenn Symptome auftreten, was sich bei bestimmten Erkrankungen als äußerst unzureichend erwiesen hat. In diesem Zusammenhang ist eine der Hauptbelastungen für unser sozioökonomisches System in Europa durch eine einzelne Krankheit zweifellos das metabolische Syndrom (MbS). Das MbS ist an der großen und ständig wachsenden Zahl übergewichtiger oder fettleibiger Menschen deutlich sichtbar. Die wirklich negativen und dramatischen Folgen sind jedoch Arteriosklerose, dadurch bedingte Herzinfarkte und Schlaganfälle. Mehrere Biomarker wie Harnsäure, Albumin oder Ketonkörper korrelieren mit dem MbS und zeigen oft verschiedene Aspekte des metabolischen Syndroms an. Je mehr Biomarker mit hoher Genauigkeit gemessen und quantifiziert werden können, desto einfacher wird es, schlüssige Entscheidungen über den Status des Patienten zu treffen. Falsch-negative wie auch falsch-positive Ergebnisse lassen sich mit mehr Parametern viel besser vermeiden – wenn jeder von ihnen einzeln und direkt gemessen wird, ohne die Notwendigkeit indirekter Methoden, bei denen die Auswertungen leicht übererfüllt werden.

MiWear bietet einen alternativen Ansatz für die Messung von Biomarkern mit Hilfe eines Miniatur-Mittelinfrarotspektrometers, einer Technologie, die aufgrund ihrer Größe und Kosten nur in Labors eingesetzt wird. Das Ergebnis des Projekts wird ein tragbares Gerät sein, mit dem Biomarker nichtinvasiv und schmerzfrei in der interstitiellen Flüssigkeit der Haut nachgewiesen werden können.

Das MiWear Konsortium vereint das Expertenwissen über Biomarker, optische Spektroskopie, Laserphysik, Betriebswirtschaft, Finanzen und die geschlechtsspezifische Dimension von Biomarkern.

 

Projektbeteiligte

DI<sup>in</sup> Dr.<sup>in</sup> Katrin Tiffner
DIin Dr.in

Katrin
Tiffner

Stv. Forschungsgruppenleitung
DI<sup>in</sup> (FH) Sarah Raudner
DIin (FH)

Sarah
Raudner

Qualitätsmanagement

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