Presse

COREMED
Die Forscherin Marlies Schellnegger vor dem ZWT in Graz

Die Medizinerin und Sportwissenschafterin Marlies Schellnegger von JOANNEUM RESEARCH COREMED erklärt den schützenden Effekt der Telomerlänge. Credit: JOANNEUM RESEARCH/Schwarzl

Bewegung ist der Schlüssel zu ewiger Jugend

Graz, 23. November 2022: Wer rastet, der rostet. Eine aktuelle Studie von COREMED, dem kooperativen Zentrum für Regenerative Medizin der JOANNEUM RESEARCH und der Med Uni Graz belegt die junghaltende Wirkung von körperlicher Bewegung auf zellulärer Ebene. Regelmäßige Bewegung kann Prozesse des Alterns positiv beeinflussen und nachweislich verlangsamen. Unterschiede des biologischen Alters können zwischen Sportler*innen und Nicht-Sportler*innen über 10 Jahre betragen.

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Wissenschaftskommunikation

Sie suchen Expert*innen?

Bei JOANNEUM RESEARCH forschen rund 400 Expert*innen an Informations- und Produktionstechnologien, Humantechnologie und Medizin sowie Gesellschaft und Nachhaltigkeit. Wir entwickeln Lösungen und Technologien für Wirtschaft und Industrie in einem breiten Branchenspektrum und betreiben Spitzenforschung auf internationalem Niveau.

Fragen Sie uns, wenn sie Expert*innen aus einem bestimmten Forschungsbereich suchen!
Wir stellen gerne den Kontakt her.

prm.redaktion@joanneum.at

DIGITAL
Der Nachrichtentechniker Schmidt im Labor bei der Arbeit am Tracking Receiver.

DI Michael Schmidt im Labor bei der Entwicklung des Tracking Receiver. Credit: JOANNEUM RESEARCH/Bergmann

Artemis: Nachrichten vom Mond

Graz, 16. November 2022: Die NASA schickt seit Jahrzehnten im Rahmen der Artemis-Mission wieder eine Rakete mit Besatzung zum Mond. Aber so weit ist es noch nicht: Mit Artemis 1 startet die erste Mission der Reihe, die eine langfristige menschliche Präsenz am Mond ermöglichen soll. Eine steirische Technologie der JOANNEUM RESEARCH sorgt dabei für eine funktionierende Kommunikation von und zur Mondrakete.

Medieninformation

DIGITAL


Regionen, in denen Pflanzen detektiert wurden, werden in Form einer überlagerten Maske dargestellt. Diese Pflanzendetektion soll zukünftig zur Planung der Vegetationskontrolle durch die ÖBB genutzt werden. Credit: JOANNEUM RESEARCH

FloraMon: Mit KI Straßen- und Schieneninfrastruktur schützen

Graz, 24. Oktober 2022: Im Rahmen des Projekts FloraMon arbeiten Forscher*innen von DIGITAL, dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien der JOANNEUM RESEARCH, gemeinsam mit der ASFINAG und den ÖBB an der automatischen Erkennung und Kontrolle der Vegetation auf Österreichs Straßen und Schienen. Das Team der JOANNEUM RESEARCH bringt dabei jahrelange technologische Expertise im Bereich Hochgeschwindigkeitsbilderfassung, KI-basierter Detektion von Pflanzen und Bauwerken sowie GIS-Aufbereitung ein. Wichtig ist das für mehr Sicherheit im Verkehr, zum Schutz der Verkehrsinfrastruktur und das Einsparen von Pflanzenschutzmitteln.

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Heinz Mayer mit Eigentümern

v. l.: JR-Geschäftsführer Dr. Heinz Mayer, LH-Stv.in Dr.in Gaby Schaunig, LRin MMag.a Barbara Eibinger-Miedl, LR Dr. Leonhard Schneemann
Credit: JOANNEUM RESEARCH/Bergmann

Das war die Zukunftskonferenz 2022

Graz, 20. September 2022: Heute ging die Zukunftskonferenz der heimischen Innovationsschmiede JOANNEUM RESEARCH über die Bühne. Geschäftsführer Heinz Mayer konnte rund 500 Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Messe Congress Graz begrüßen. 2 Keynotes, 6 spannende Sessions, zahlreiche Projektvorstellungen und eine informative Ausstellung bildeten den Rahmen der Zukunftskonferenz.

Unter dem Generalthema „Technologien für Morgen“ präsentierten die 7 Forschungseinheiten der JOANNEUM RESEARCH das breite Forschungsspektrum der JOANNEUM RESEARCH. Ziel der jährlich stattfindenden Konferenz ist es, Technologietrends und Forschungsthemen zu diskutieren. Das soll im Dialog und in Kooperation mit Kunden, Partnern und Stakeholdern geschehen. Mit dem neuen JR-Geschäftsführer Heinz Mayer, der nun seit einem Jahr die JOANNEUM RESEARCH lenkt, wurde ein Strategieprozess eingeleitet, der nun unmittelbar vor der Finalisierung steht.

Presseinformation

Fotos zum Download mit Credit: JOANNEUM RESEARCH/Bergmann

Lange Nacht der Forschung Steiermark

Forschung hautnah: rund 15.000 Besucherinnen und Besucher bei der Langen Nacht der Forschung in der Steiermark

Graz, 21. Mai 2022: Tausende Menschen nutzten gestern das breite Angebot der Langen Nacht der Forschung 2022. Die Auswahl an Faszinationen und Innovationen war groß: Man konnte eine eigene App entwickeln, Stahl auf seiner Reise vom Erz zur Schiene begleiten, die Oberfläche des Roten Planeten erkunden oder in die Welt der kleinsten Moleküle unseres Körpers eintauchen. Wie blickt Mathematik in ein Herz und was bitte ist ein Nano-WC? Im Lendhafen Graz diskutierten namhafte Expertinnen und Experten die großen Fragen der Zukunft.

Das und vieles mehr erkundeten gestern, am 20. Mai 2022, 15.000 Menschen an 40 steirischen Standorten mit insgesamt 313 Erlebnisstationen in Graz, Kapfenberg und Leoben und an österreichweit 100 Online-Stationen.

Mit dabei waren nicht nur die steirischen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsinstitutionen, sondern auch jene Unternehmen, die hinter ihren sonst für die Allgemeinheit verschlossenen Türen neueste Technologien für den Weltmarkt entwickeln. Dazu zählen kleinere Start-ups genauso wie große Industrieunternehmen. Zahlreiche Forscherinnen und Forscher haben es mit viel Herzblut möglich gemacht, die gestrige lange Nacht kurzweilig und spannend zu gestalten.

Die letzte Lange Nacht der Forschung als Live-Veranstaltung fand 2018 statt, 2020 wurde sie als Digitalevent abgehalten.

Koordiniert wurde die Lange Nacht der Forschung in der Steiermark auch heuer von der JOANNEUM RESEARCH.

Fotos zum Download mit Credit: JOANNEUM RESEARCH

JOANNEUM RESEARCH
Gruppenfoto mit Rosen der Anerkennung

Die feierliche Überreichung der „Rose der Anerkennung“ fand mit Vertreterinnen des VAÖ und Mitgliedern der JR-Diversitätsstelle im Konferenzsaal der JOANNEUM RESEARCH in Graz statt, Foto: JOANNEUM RESEARCH/Wappl


Die Rose der Anerkennung ging 2022 an JOANNEUM RESEARCH

Graz, 12. Mai 2022: Die JOANNEUM RESEARCH erhielt kürzlich im Beisein von Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl vom Verband der Akademikerinnen Österreichs (VAÖ) die Auszeichnung „Rose der Anerkennung“. Diese wird jährlich an ein Unternehmen, eine Institution, eine Organisation oder an eine Einzelperson verliehen, die junge Wissenschafterinnen auf ihrem Weg in die Forschung und Wissenschaften unterstützt. Mit der Devise „Die Welt braucht Forschung. Die Forschung braucht Frauen.“ will der VAÖ Frauen ermutigen, ihren Berufsweg in diese Richtung zu lenken. Überreicht wurde die „Rose“ an JR-Geschäftsführer Heinz Mayer von der Präsidentin des VAÖ Maria Tiefenthaller.

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LIFE

Andreas Meltzer berät Betriebe auf ihrem Weg zur Klimaneutralität, Foto: JOANNEUM RESEARCH/Schwarzl

Jetzt neu in Kärnten: Wie Unternehmen ihre Klimabilanz verbessern

Graz, 11. April 2022: Österreich will bis 2040 klimaneutral sein. Die JOANNEUM RESEARCH verstärkt ihren Standort in Klagenfurt und unterstützt Unternehmen ab sofort dabei, klimatechnische Vorreiter zu werden. Die Expert*innen von LIFE – Institut für Klima, Energie und Gesellschaft sind seit Jahrzehnten Vordenker der Lebenszyklusanalyse in Europa, errechnen die Treibhausgas-Bilanz des gesamten Lebenszyklus eines Produkts oder einer Dienstleistung und begleiten Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität. In Klagenfurt ist Andreas Meltzer, MSc Ansprechperson des international tätigen LIFE-Teams, er berät Kärntner Unternehmen in Klimafragen und erarbeitet mit ihnen Maßnahmen in Richtung Klimaneutralität.

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COREMED
Petra Kotzbeck vor dem ZWT in Graz.

Petra Kotzbeck ist seit 2018 bei der JOANNEUM RESEARCH, stellvertretende Direktorin und Forschungsgruppenleiterin bei COREMED und seit kurzem Assistenzprofessorin an der Medizinischen Universität Graz. Credit: JOANNEUM RESEARCH/Schwarzl

Wundheilung durch Fettzellen

Graz, 6. April 2022: Bei COREMED, dem Kooperativen Zentrum für Regenerative Medizin der JOANNEUM RESEARCH, beschäftigt sich ein Forschungsteam intensiv damit, Wunden besser zu verstehen und Heilungsprozesse zu optimieren. Ein neuer Ansatz dabei ist der Einsatz von Fettzellen, also Adipozyten. Das Team rund um Petra Kotzbeck gelangte zu der Erkenntnis, dass Fettzellen einen Einfluss auf den Heilungsprozess haben.

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COREMED
Elisabeth Hofmann ist Molekularbiologin und Laborleiterin bei COREMED

Elisabeth Hofmann ist seit 3 Jahren bei der JOANNEUM RESEARCH tätig. Seit 2019 ist die stellvertretende Forschungsgruppenleiterin damit beschäftigt, die Infrastruktur des Forschungszentrums zu erweitern und so neuen Methoden zur Erforschung der Wundheilung einen Raum zu geben.

Wundheilung besser verstehen durch Modelle

Graz, 8. März 2022: Seit 2019 arbeitet Elisabeth Hofmann mit dem Team von COREMED, dem Kooperativen Zentrum für Regenerative Medizin der JOANNEUM RESEARCH, an der Etablierung eines eigenen Labors. Die Molekularbiologin managte den Umbau und die Implementierung der Infrastruktur. Nun kann das Team von COREMED ein erweitertes Forschungsspektrum für Fragen rund um Wundheilung anbieten. Interessant ist das für die pharmazeutische und MedTech-Industrie. COREMED bietet präklinische und klinische Forschung sowie interdisziplinäre F&E-Dienstleistungen an.

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Digital
Matthias Rüther ist neuer Direktor von DIGITAL.

Matthias Rüthers Vision an der Spitze des Instituts ist es, die Bedeutung von digitalen Innovationen auf regionaler und europäischer Ebene weiter zu stärken und die Auswirkung auf die Wertschöpfung unserer Kund*innen noch sichtbarer zu machen.

Matthias Rüther ist neuer Direktor von DIGITAL

Graz, 2. März 2022: Matthias Rüther (45) folgt Heinz Mayer als Direktor von DIGITAL, dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien der JOANNEUM RESEARCH, nach. Matthias Rüther ist seit 2017 im Unternehmen und leitete bis dato die Forschungsgruppe „Bildanalyse und Messsysteme“.

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Materials

Gedruckte Wärmeleiter aus Graphen für Elektronik und Photonik, Foto: Dietmar Kieslinger

Forschungskonsortium aus Österreich und China druckt Wärmeleiter aus Graphen

Gemeinsam mit der TU Wien, dem Industriepartner ZKW Elektronik GmbH und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften entwickelt JOANNEUM RESEARCH ein neuartiges Verfahren, um Wärmeleiter aus Graphen für Elektronik und Photonik zu drucken.

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Kontakt: Dr. Reinhard Kaindl

Health
Franz Feichtner im Porträt im ZWT

Franz Feichtner will die Positionierung von HEALTH weiterhin aktiv im Bereich der pharmazeutischen Forschung stärken und weiterentwickeln. Credit: JOANNEUM RESEARCH/Schwarzl

Franz Feichtner ist neuer Direktor von HEALTH

Graz, 4. Jänner 2022: Mit Jänner 2022 hat Franz Feichtner, bisher stellvertretender Direktor, Frank Sinner abgelöst, der bis jetzt gemeinsam mit Thomas Pieber das Institut HEALTH erfolgreich leitete. Die Funktion des stellvertretenden Direktors hat nun Thomas Birngruber übernommen, der diese Funktion zusätzlich zur Leitung der Forschungsgruppe Biomedizinisches Gewebe Monitoring ausüben wird. Thomas Pieber, der auch an der Medizinischen Universität Graz und der CBmed GmbH in leitender Funktion tätig ist, bleibt neben Franz Feichtner weiterhin wissenschaftlicher Leiter des Instituts. Frank Sinner wird aus persönlichen Gründen seine Arbeitszeit stark reduzieren, bleibt HEALTH jedoch verbunden und steht für ausgewählte strategische Themenfelder zur Verfügung.

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Joanneum Research
Porträt Heinz Mayer

Heinz Mayer, Credit: JOANNEUM RESEARCH/Bernhard Bergmann

Neuer Geschäftsführer für die JOANNEUM RESEARCH

Graz, 1. September 2021: Heinz Mayer folgt ab heute Wolfgang Pribyl nach und übernimmt die Leitung der zweitgrößten außeruniversitären Forschungsgesellschaft Österreichs mit Hauptsitz in Graz.

Heinz Mayer (52) kennt das Unternehmen von Grund auf, leitete er doch bis dato die größte Forschungseinheit der JOANNEUM RESEARCH, das Institut DIGITAL. Er studierte Telematik an der TU Graz, wo er einige Jahre Erfahrung als Universitätsassistent gesammelt hat. Anschließend war er bei Magna Steyr tätig, unter anderem als Leiter des Bereichs Informationsmanagement. 2007 wechselte der Grazer zur JOANNEUM RESEARCH und agierte erfolgreich als stellvertretender Institutsdirektor von DIGITAL, dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien, und als Forschungsgruppenleiter der Gruppe „Bildanalyse und Messsysteme“ bevor er 2013 die Leitung von DIGITAL übernahm.

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Rückfragehinweis: Mag.a Gabriele Katz

MATERIALS
Darstellung von Qubits in Ionenfalle

Qubits werden in Ionenfallen gefangen und dann von Lasern, die rund um die Ionenfalle verbaut sind, angestrahlt und in bestimmte Zustände versetzt. Im Forschungsprojekt „Optoquant“ arbeitet das Team an Ionenfallen mit integrierter Optik auf Basis moderner Halbleiter-Fertigungsprozessen, Credit: Uni Innsbruck/Harald Ritsch

Österreichische Forschung ebnet Weg für superschnelle Quantencomputer

An ionenbasierten Prozessoren mit integrierter Optik forscht die Infineon Austria mit der Universität Innsbruck und der JOANNEUM RESEARCH.

Ziel ist es, mit den Forschungen die Basis zu liefern, um 100 und mehr Qubits miteinander verschränken zu können. Damit wären Rechenaufgaben lösbar, an denen die besten Supercomputer heute noch scheitern. Quantencomputer haben das Potenzial, bestimmte komplexe und rechenintensive Aufgaben um ein Vielfaches schneller zu lösen als klassische Computer. Während herkömmliche Computer Rechenkombinationen für verschiedene Szenarien nacheinander ausführen, kann ein Quantencomputer alle Rechenkombinationen gleichzeitig berücksichtigen. So könnten beispielsweise Medikamente für die Krebsforschung, Impfstoffe oder neue Materialien rascher entwickelt, die abhörsichere Kommunikation verbessert oder Optimierungen von Logistik- oder Finanzdaten noch effizienter werden. 

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Rückfragehinweis: Mag. Dr. Bernhard Lamprecht

MATERIALS
Gruppenfoto der Redner beim Festakt zu 30 Jahre Spitzenforschung in Niklasdorf

v.l.: Rektor Wilfried Eichlseder (Montanuniversität Leoben), Norbert Roszenich (IFAC-Beirat Austria/ÖGART), JOANNEUM-RESEARCH-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Bürgermeister Johann Marak, Laserproduktions-Spezialist Elmar Brandstätter, Forschungsgruppenleiter Wolfgang Waldhauser sowie MATERIALS-Direktor Paul Hartmann
Credit: Foto Freisinger

30 Jahre Spitzenforschung in Niklasdorf

Laser- und Plasmatechnologien als wesentlicher Wirtschaftstreiber der Steiermark

Niklasdorf, 7. Juli 2021: Heute feierte die JOANNEUM RESEARCH über 30 Jahre Spitzenforschung am steirischen Standort Niklasdorf. Die für Innovation und Technologie zuständige Bundesministerin Leonore Gewessler sandte eine Grußbotschaft. JOANNEUM-RESEARCH-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl, MATERIALS-Direktor Paul Hartmann und Forschungsgruppenleiter Wolfgang Waldhauser konnten zum Festakt am Vormittag Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, den Rektor der Montanuniversität Leoben Wilfried Eichlseder, Bürgermeister Johann Marak, sowie Laserproduktions-Spezialist Elmar Brandstätter begrüßen.

Investition in den Standort

Im Jahr 2020 investierte die JOANNEUM RESEARCH in den Standort Niklasdorf und erweiterte und modernisierte die Büro- und Laborräumlichkeiten. Damit ist es gelungen, das Beschichtungslabor, das davor in Leoben am IZW angesiedelt war, nach Niklasdorf zu verlegen und so den Standort zu konsolidieren. Im November 2020 konnte dann das gesamte Team der Forschungsgruppe Laser- und Plasmatechnologien die neuen top-ausgestatteten Labor- und Büroräumlichkeiten mit rund 2000 m2 in Niklasdorf beziehen.

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Download Fotos: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MATERIALS, Labor Niklasdorf

DIGITAL
Der Forscher begutachtet den Cube-Sat

Michael Schmidt mit dem Cube-Sat; Credit: JOANNEUM RESEARCH/Bergmann

Steirische Weltraumtechnologie - Satellit für Testsignale in neuem Frequenzbereich

Am Montag, 28. Juni 2021, (der Start wurde verschoben) startet der W-Cube-Satellit an Bord einer Falcon 9 Rakete von Cape Canaveral in einen polaren Orbit. Dort wird er in 500 Kilometer Höhe Testsignale bei 75 und 37,5 GHz senden. Das sind neue Frequenzbereiche, die für zukünftige Satellitenkommunikationssysteme getestet werden. Die Entwicklung des Cube-Sats fand in Finnland statt, die Auswertung der Daten erfolgt in Graz – Michael Schmidt von DIGITAL, dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien der JOANNEUM RESEARCH, hat die Leitung des ESA-Projekts inne.

Michael Schmidt arbeitet seit 25 Jahren im Bereich Satellitenkommunikation und war und ist an vielen ESA-Projekten beteiligt. So wurde unter seiner Leitung auch die erfolgreiche Entwicklung, der Bau und der Betrieb der Satellitenbodenstation „Hilmwarte“ in Graz durchgeführt. Auf der Grazer Hilmwarte wurden wichtige Erkenntnisse im Bereich Vermessung der Dämpfung von Satellitensignalen durchgeführt und Methoden entwickelt, mit denen diese Dämpfungen kompensiert werden können.

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie mit rund 1 Million Euro gefördert und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) im Rahmen eines ESA Projektes bereitgestellt. Im Projekt verantwortet damit die größte Einzelförderung die Agentur für Luft- und Raumfahrt der FFG. Die Länder Finnland, Deutschland und Portugal unterstützten das Vorhaben ebenfalls mit insgesamt 2 Millionen Euro.

MATERIALS
Forscher im Labor

Stefan Schantl im Licht- und Elektroniklabor, Foto: JOANNEUM RESEARCH/ Schwarzl

Licht als Sensor

Lichtlabor Pinkafeld: eines der modernsten Lichtlabors in Österreich

In einer neuen Infrastruktur in Pinkafeld forschen rund 10 Experten an vernetzten Lichtlösungen. Dafür stehen Laborräume zur Verfügung: Licht- und Integrationslabor, Elektroniklabor und das Smart Connected Lighting Application Lab. Die Infrastruktur wird in Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung für messtechnische Charakterisierungen von Displays und Lichtquellen, für Elektronikentwicklung und -design sowie für vernetzte Testaufbauten genutzt.

Presseinformation

Fotos zum Download

Kontakt: DI Dr. Andreas Weiss

MATERIALS
Sensorpflaster

Detailansicht Sensorpflaster, Credit: Osaka University/JOANNEUM RESEARCH

Hauchdünne energiegewinnende Sensorpflaster für die kabellose Blutdruckmessung

Weiz-Osaka-Publikation: Ein Forscherteam der JOANNEUM RESEARCH hat in Kooperation mit der Universität Osaka einen ultradünnen Sensor entwickelt, mit dem sowohl die Messung verschiedener Vitalparameter als auch Energiegewinnung möglich ist. Zwei Jahre lang wurde an einem kaum spürbaren energiegewinnenden Sensorpflaster geforscht und einige dieser zukunftsweisenden Ergebnisse wurden nun im renommierten Journal „Nature Communications“ veröffentlicht.

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Kontakt: Mag.a Dr.in Barbara Stadlober und Dr. Andreas Petritz

MATERIALS
Projektleiter Dr. Jonas Groten der Joanneum Research mit einem „Shaker“ um die Bewegungsenergie in Strom umzuwandeln.

Projektleiter Dr. Jonas Groten mit einem „Shaker“, Foto: JOANNEUM RESEARCH/ Schwarzl

Good Vibrations

Unsere Alltagsumgebung ist gespickt mit unsichtbaren Sensoren. Sie sind nicht nur im offensichtlichen Umfeld, wie beispielsweise in moderner Produktion oder in Informationstechnologien, zu finden, sondern auch im Stillen und Versteckten: in den Wänden unserer Häuser, in der Karosserie unserer Fahrzeuge, im Fußboden, in Windturbinen, im Spielzeug oder zum Beispiel in der landwirtschaftlichen Nutzung. Die Frage nach der nachhaltigen Energieversorgung solcher verbauter Sensoren ist eine brennende.

Die JOANNEUM RESEARCH koordiniert zu diesem Thema das EU-Projekt SYMPHONY (Smart Hybrid Multimodal Printed Harvesting of Energy), das eine Energieversorgungsplattform zur Stromversorgung drahtloser Sensorknoten zum Ziel hat.

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Kontaktieren Sie gerne unverbindlich Dr. Jonas Groten 

ww.symphony-energy.eu

MATERIALS
Barbara Stadlober und Dieter Nees vor der Rolle-zu-Rolle-Anlage in Weiz, wo die Produktion und der gesamten Lebenszyklus eines Plastikprodukts nachhaltig verbessert wird.

v. re. Barbara Stadlober und Dieter Nees, Foto: JOANNEUM RESEARCH/ Schwarzl

Es geht noch grüner

Plastik ist als Produkt des Alltags in Verruf geraten. So endet das Plastiksackerl allzu oft nach einmaliger Verwendung in der Umwelt und findet sich als Mikroplastik in Flüssen, im Meer und erwiesenermaßen im tierischen und menschlichen Körper wieder. Die JOANNEUM RESEARCH ist sich ihrer Verantwortung bewusst und forscht im Rahmen des EU-Projekts FlexFunction2Sustain daran, die Produktion und den gesamten Lebenszyklus eines Plastikprodukts nachhaltig zu verbessern.

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Kontaktieren Sie gerne unverbindlich Mag.a Dr.in Barbara Stadlober

MATERIALS
Andreas Kröpfl, Forscher im Bereich Smart Connected Lighting, stellt den Spektral-Goniometer im Licht- und Integrations- Labor ein.

Foto: JOANNEUM RESEARCH/ Schwarzl


JOANNEUM RESEARCH ist Teil des 19 Millionen Euro schweren Photonics Digital Innovation Hub 

Die Photonik – die Wissenschaft und Technologie des Lichts – ist eine digitale Schlüsseltechnologie, welche die traditionelle industrielle Produktion radikal verändern wird. Photonische Technologien werden eingesetzt, um neue Produkte in vielfältigen Anwendungsbereichen wie Gesundheit, digitale Infrastruktur, Fertigung, Sicherheit, Raumfahrt und Verteidigung, Lebensmittel, Klimaschutz, Mobilität und Energie zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

MATERIALS, das Institut für Oberflächentechnologien und Photonik der JOANNEUM RESEARCH, ist jetzt Partner des PhotonHub Europe, einem neuen gesamteuropäischen Zentrum für digitale Photonik-Innovationen. MATERIALS in Weiz unterstützt durch die Plattform Photonics Austria, ist einer von 53 europäischen Partnern, die ihre Kompetenzen und ihre Infrastruktur im Netzwerk anbieten. Das Projekt startet Anfang 2021 und hat ein Gesamtprojektvolumen von 19 Millionen Euro aus dem EU-Programm Horizont 2020.

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LIFE
Das Projektteam mit Direktor Franz Prettenthaler am Dachgarten für die Forschung am Science Tower in Graz.

Credit: JOANNEUM RESEARCH/ Schwarzl


JOANNEUM RESEARCH gewinnt den Energy Globe STYRIA AWARD 2020

Gestern nahm Mag. Dr.  Franz Prettenthaler M.Litt, Direktor von LIFE – Institut für Klima, Energie und Gesellschaft der JOANNEUM RESEARCH, den ersten Preis in der Kategorie Forschung entgegen. Prämiert wurde das Projekt Smart City Rooftop Farming, ein Forschungsprojekt im Bereich Urban Gardening am Dach des Science Towers in Graz.

Dächer als Produzenten von Strom, Nahrung und gutem Stadtklima, an dieser Vision forschen die Expertinnen und Experten von LIFE, um ein Best-Practice-Beispiel für die nachhaltige Nutzung von Dachgärten zu entwickeln.

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> Zum Rooftop Farming

MATERIALS
Forscher mit Minilabor auf Folie

Lab-on-a-Foil-Systeme werden zukünftig in der patientennahen Schnelldiagnostik, der sogenannten Point-of-Care-Diagnostik, eingesetzt. Foto: JOANNEUM RESEARCH/ Schwarzl

Minilabors für Schnelltests können in Österreich und Deutschland bald in Turbo-Serienproduktion gehen

Die JOANNEUM RESEARCH führt ein internationales Konsortium an, das intensiv an der nächsten Generation von Lab-on-a-Chip-Systemen forscht. Bald können sogenannte Minilabors folienbasierter Mikrofluidik für die Schnelldiagnostik – zum Beispiel für COVID-19 –in Großserienproduktion gehen.

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> Mehr Informationen zum Forschungsbereich

Diese O-Töne von Dr. Martin Smolka könnten für Sie hilfreich sein:

DIGITAL
Forscher und Forscherin vor Computer

SuLaMoSA – Erdrutsch-Warnsystem: Der Forscher DI Dr. Karlheinz Gutjahr mit einer Kollegin, Credit: JOANNEUM RESEARCH/Schwarzl

Steirische Forschung: Prototyp für Österreichs erstes einheitliches Erdrutsch-Warnsystem

Ein neues österreichisches Überwachungssystem für Bodensenkungen und Erdrutsche namens „SuLaMoSA – Subsidence and Landslide Monitoring Service in Austria steht vor dem Durchbruch. Forscherinnen und Forscher von DIGITAL, dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien der JOANNEUM RESEARCH, entwickelten einen neuen Prototyp zur digitalen Vermessung und langfristigen Erfassung von Bodenbewegungen und Erdrutschen in Österreich. Hiermit können besonders gefährdete Gebiete überwacht und damit auch kritische Infrastruktur wie Gebäude, Straßen und Industrie präventiv geschützt werden.

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MATERIALS
Minilabors

Photonische Technologien für die medizinische Diagnostik, Credit: JOANNEUM RESEARCH

Spezialisierte Photonik-Technologie für die medizinische Diagnostik

31. März 2020: Photonische Technologien sind zu einem Schlüsselfaktor für moderne medizinische Geräte geworden, die für Diagnostik, als chirurgische Werkzeuge und Therapeutika eingesetzt werden. Das Projekt MedPhab wird sich als Europas erste Pilotlinie der Herstellung, Prüfung, Validierung und Hochskalierung neuer photonischer Technologien für die medizinische Diagnostik widmen und eine beschleunigte Produkteinführung bei reduzierten F&E-Kosten ermöglichen. Das MedPhab-Konsortium, darunter die JOANNEUM RESEARCH, vereint dazu Europas führende Unternehmen sowie Forschungs- und Technologieorganisationen (RTOs). Das Projekt mit einer Laufzeit von vier Jahren und einem Gesamtvolumen von 15 Millionen Euro wird im Rahmen von HORIZON 2020 finanziert.

Presseinformation

JOANNEUM RESEARCH
Gruppenfoto

JR-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl mit jungen Forscherinnen und Forschern im Headquarter des Unternehmens in Graz, Foto: JOANNEUM RESEARCH/Schwarzl

JOANNEUM RESEARCH für die flexibelsten Arbeitszeitmodelle ausgezeichnet

JOANNEUM RESEARCH hat die flexibelsten Arbeitszeitmodelle:Nach einer Erhebung des market Instituts hat die JOANNEUM RESEARCH die modernsten und flexibelsten Arbeitsmodelle in der Steiermark. Die Preisverleihung fand gestern Abend in den Räumlichkeiten der Energie Steiermark statt. Das market Institut führt regelmäßig Untersuchungen zur Attraktivität von Arbeitgebern durch. In einer aktuellen Studie wurde im Bundesland Steiermark eine Vielzahl von inhaltlichen Kriterien aus der Sicht der für den Arbeitsmarkt relevanten Bevölkerung bewertet und ein umfassendes Bild über die steirischen Leitbetriebe auf einer statistisch verlässlichen Basis gezeichnet. 

In puncto moderne und flexible Arbeitsmodelle erhielt die JOANNEUM RESEARCH den ersten Platz, in der Gesamtwertung befindet sich die JOANNEUM RESEARCH in der Steiermark unter den Top 10 der besten Arbeitgeber. JOANNEUM-RESEARCH-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl: „Ich freue mich sehr, dass wir nicht nur Sieger in der Kategorie Arbeitsmodelle sind, sondern auch hochqualifizierte Arbeitsplätze mit fairen Bedingungen und ökologischer beziehungsweise sozialer Bedeutung anbieten können. Damit ist die JOANNEUM RESEARCH für junge Talente mit Innovationsgeist ein höchst attraktiver Arbeitgeber und bietet ein exzellentes und flexibles Arbeitsumfeld am Innovationsstandort Steiermark.“

MATERIALS
Mikrooptische Freiformlösung

Mikrooptiken für Displays, Credit: JOANNEUM RESEARCH

15 Millionen Euro für die neue Optik-Technologie

Im Rahmen des Projekts PHABULOuS werden neue und robuste Fertigungstechnologien für optische Freiformmikrostrukturen entwickelt, die eine gezielte Lichtlenkung ermöglichen. Diese Komponenten werden in Geräte mit hoher Wertschöpfung integriert, die von Mikrodisplays für Augmented Reality über innovative Systeme für Arbeits-, Fahrzeug- und Transportbeleuchtungen bis hin zu optischen Effekten für den Luxusbereich reichen. Das PHABULOuS-Konsortium, darunter die JOANNEUM RESEARCH, vereint Europas führende Unternehmen und Forschungs- und Technologieorganisationen (RTOs) und erarbeitet eine selbsttragende Pilotlinie für das Design und die Herstellung von mikrooptischen Freiformlösungen. Das H2020-Projekt läuft vier Jahre lang und hat ein Gesamtvolumen von 15 Millionen Euro.

Presseinformation

JOANNEUM RESEARCH
Lysimeter in Gewächshauskuppeln

Lysimeter, ein Messgerät für die Erfassung von Wechselwirkungen zwischen der Atmosphäre, den Pflanzen, dem Boden, der Tierwelt und dem Grundwasser, Foto: METER/ Nick Frank

Sensationsdeal der JOANNEUM-RESEARCH-Tochter JR-AquaConSol: Übernahme der Lysimeter-Produktion vom Weltmarktführer METER Group

Was ist ein Lysimeter? In Zeiten wie diesen, in der alle Welt über die Probleme der Klimaerwärmung spricht, ist das Lysimeter für die Umweltforschung und Landwirtschaft unerlässlich. Das Messgerät für die Erfassung von Wechselwirkungen zwischen der Atmosphäre, den Pflanzen, dem Boden, der Tierwelt und dem Grundwasser hilft dabei, auf die neuen Umweltbedingungen zu reagieren. Ab sofort betreibt die JOANNEUM-RESEARCH-Tochter JR-AquaConSol die Produktion, den Vertrieb und das Service der Lysimeter des Weltmarktführers METER Group und erweitert so ihre Expertise in der Sicherung der wertvollen Ressource Wasser.

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MATERIALS
Forscher mit dem Goniometer

Der Forscher Andreas Kröpfl stellt den Spektral-Goniometer ein, Foto: JOANNEUM RESEARCH/ Schwarzl

Datenkommunikation mit Licht

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Was für Menschen gilt, gilt mittlerweile auch für technische Geräte wie Fernseher, Drucker, diverse Fernbedienungen für Licht, Verdunkelung und Klimatechnik. Die Geräte in Haushalten und in Büroräumen senden und empfangen Daten am laufenden Band, meist über drahtlose Kommunikation, die sich im Radiofrequenzbereich abspielt. Da jedoch immer mehr vernetzte Geräte zu Hause und im Büro aktiv sind, lassen Prognosen bald Bandbreitenprobleme erwarten. Gleichzeitig ist es notwendig, den Energieverbrauch und den CO2-Fußabdruck zu senken. Datenkommunikation über sichtbares Licht kann hier Abhilfe schaffen und hat den zusätzlichen Charme, dass dessen Frequenzbänder nicht versteigert werden können. Forscher von MATERIALS, dem Institut für Oberflächentechnologien und Photonik der JOANNEUM RESEARCH, bearbeiten das topaktuelle Thema der Visible Light Communication (VLC). Ziel ist es, die Lichtquelle zur Datenkommunikation zu nützen und damit das Radiofrequenzspektrum zu entlasten.

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> Licht- und Integrationslabor

ROBOTICS
Gruppenfoto

v.li.: ROBOTICS-Direktor Univ.-Doz. DI Dr. Michael Hofbaur, JOANNEUM-RESEARCH -Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Martin Wiedenbauer, LH Stv.in Dr.in Gaby Schaunig, JOANNEUM-RESEARCH-Geschäftsführer Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Pribyl, MBA, Vizerektor der Universität Klagenfurt Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Martin Hitz, LR Martin Gruber, BABEG-Geschäftsführer Mag. Hans Schönegger; Foto: JOANNEUM RESEARCH/Bergmann

ROBOTICS in Kärnten: mehr Raum – mehr Möglichkeiten

Heute fand auf Einladung der JOANNEUM RESEARCH, vertreten durch Geschäftsführer Wolfgang Pribyl und Institutsdirektor Michael Hofbaur, im Beisein von Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, BABEG-Geschäftsführer Hans Schönegger sowie dem Vizerektor der Universität Klagenfurt Martin Hitz die feierliche Eröffnung des neuen Forschungsgebäudes von ROBOTICS, dem Institut für Robotik und Mechatronik der JOANNEUM RESEARCH, im Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt statt. Nach fünf erfolgreichen Jahren der Robotikforschung in Kärnten werden sich ab sofort die Forschungsaktivitäten von ROBOTICS auf einen höheren Technology Readiness Level (TRL) heben. Somit können die rund 30 Expertinnen und Experten am Standort auf 1.200 m2 Fläche mit Hilfe neuer industriegerechter Laborinfrastruktur und modernsten Robotersystemen noch besser die Anforderungen der Wirtschaft und Industrie erfüllen. Den Hauptvortrag mit dem Titel „Anwendungen der Mechanik und Robotik in Wechselwirkung mit Menschen“ hielt Andrés Kecskeméthy von der Universität Duisburg Essen.

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COREMED

JOANNEUM RESEARCH forscht an neuen Technologien für Regenerative Medizin

Wie wichtig die Forschung im Bereich der Regenerativen Medizin ist, bestätigt das aktuelle Projekt „Tec.Reg – Technologien für Regenerative Medizin“, das vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) mit zwei Millionen Euro gefördert wird. Die Projektleitung hat Lars-Peter Kamolz, Direktor von COREMED – Kooperatives Zentrum für Regenerative Medizin der JOANNEUM RESEARCH inne. https://www.joanneum.at/coremed/

Presseinformation

LIFE

Dem Wetter einen Schritt voraus

Wetterprognosen sind allgegenwärtig und auf sämtlichen Kanälen jederzeit und einfach abrufbar. Sie beeinflussen wie wir uns kleiden, den Weg zur Arbeit bestreiten, das Freizeitprogramm planen und vieles mehr. Aber: Was können Wettervorhersagen nicht? Sie liefern Unternehmen keine direkte Information darüber, wie sich das (prognostizierte) Wetter unmittelbar auf ihre Absatzmenge, ihren Umsatz oder die Besucherfrequenz auswirkt. Die Expertinnen und Experten von LIFE, dem Zentrum für Klima, Energie und Gesellschaft der JOANNEUM RESEARCH, unterstützen mit einem maßgeschneiderten Analyse- und Prognosetool namens WEDDA® Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse in Bezug auf Wetterrisiken zu optimieren. https://www.wedda.at/

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POLICIES

68. Digitaldialog: Digitalisierung in der Landwirtschaft

Die JOANNEUM RESEARCH lud gestern, am 29. Oktober 2019, gemeinsam mit dem Maschinenring Steiermark zum 68. Digitaldialog in die Leonhardstraße in Graz. Über 100 Interessierte folgten der Einladung zur Einführung in funktionierende Praxisbeispiele des aktuellen Themas „Digitalisierung in der Landwirtschaft“ und zur anschließenden Diskussion. Durch die Veranstaltung führte Hermann Katz, Leiter der Forschungsgruppe „Datenanalyse und modellbasierte Entwicklungsunterstützung“ der JOANNEUM RESEARCH: „Auch bei JOANNEUM RESEARCH ist die Digitalisierung in der Landwirtschaft in den Fokus gerückt. Diese basiert auf drei Säulen: Sensorbasierte Technologien, Auswertung durch statistische Methoden und die Verknüpfung mit dem Wissen der Landwirtinnen und Landwirte“, eröffnete der Statistiker, der mit dem Maschinenring an einem gemeinsamen Digitalisierungsprojekt arbeitet.

Presseinformation

MATERIALS

Forschungsstandort Weiz übertrifft nach 20 Jahren alle Erwartungen

Wolfgang Pribyl, Geschäftsführer der JOANNEUM RESEARCH, lud zum 20-Jahr-Jubiläum des JOANNEUM RESEARCH-Standorts Weiz. Im Rahmen des Symposiums „Future Smart Living and Lighting“ blickte man gemeinsam mit den regionalen Partnern aus Politik, Wirtschaft und Industrie sowie internationalen Experten auf die erfolgreiche Forschungsarbeit zurück und lieferte einen Ausblick auf die zukünftigen hochinnovativen Forschungstätigkeiten.

1999 hat die JOANNEUM RESEARCH im Rahmen einer Regionalisierungsoffensive einen Standort in Weiz gegründet. Für diesen neuen Standort wurde der schon damals vielversprechende Forschungsbereich der Nanotechnologie gewählt. Nach 20 Jahren exzellenter Forschungsleistungen zieht man Bilanz: Das aus der Nanoforschung, optischen Sensorik und Lasertechnologie hervorgegangene Institut MATERIALS übertrifft mittlerweile alle Erwartungen und agiert mit fast 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am internationalen Forschungsparkett als anerkannter Partner in den Bereichen Materialwissenschaften, Oberflächentechnologien und Photonik.

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DIGITAL

Leuchtturm-Forschung zum Welt-Alzheimer-Tag 2019

Aktuellen Schätzungen zufolge leben in Österreich 130.000 Personen mit Demenz. Aufgrund eines kontinuierlichen Altersanstiegs wird sich dieser Anteil bis 2050 verdoppeln. Eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen ist die adäquate Betreuung, speziell im eigenen Wohnumfeld. Alzheimer-Demenz gilt als unheilbar, große Pharmakonzerne haben in letzter Zeit sogar die Forschung an neuen Medikamenten eingestellt. Die Kombination von kognitiver, physischer und sozialer Aktivierung durch spielerische Ansätze verspricht ein erhebliches Erfolgspotenzial. Forscherinnen und Forscher von DIGITAL, dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien, haben auf dem Gebiet der Demenzforschung eine einzigartige Referenzstudie initiiert: „multimodAAL“ ist ein internationales Leuchtturmprojekt und bildet mit der geballten Kompetenz aller Konsortialpartner einen Netzwerkknoten für Demenz in der Steiermark.


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Unternehmen

Graz als Hotspot für internationale Weltraumexpertinnen und -experten

Das Weltraumbüro der Vereinten Nationen (UNOOSA) veranstaltet in Zusammenarbeit mit österreichischen Organisationen von 2. bis 4. September das UN/Austria Symposium in Graz. Heuer jährt sich das seit 1994 stattfindende Symposium zum 25. Mal. Über 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten seither die Veranstaltung. Das heurige Symposium verbindet Weltraumexpertinnen und -experten mit Repräsentantinnen und Repräsentanten des Diplomatischen Corps. Das Thema dieses Jahres lautet: „Space: A Tool for Diplomacy, Cooperation and Development“. Ziel ist es, den Dialog zwischen der diplomatischen Gemeinschaft und den Anwendern von Weltraumtechnologien und Weltraumanwendungen zu fördern.

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MATERIALS

Nachhaltige Solarzellen für die Zukunft

Erneuerbare Energien liegen nicht nur im Trend, sondern sind auch ein Muss, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und weniger CO2 auszustoßen. Solarzellen als Energiequelle der Zukunft gehören bereits zum Landschaftsbild, aber wie effizient und nachhaltig sind sie tatsächlich? Forscherinnen und Forscher von MATERIALS, dem Institut für Oberflächentechnologien und Photonik der JOANNEUM RESEARCH, entwickeln neue Solarzellen, die um bis zu 50 Prozent effizienter Energie erzeugen als herkömmliche Solarzellen.

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