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Keramikinventar der Schweiz digitalisiert

Seit dem 1. Dezember 2019 ist das Nationale Keramikinventar der Schweiz online und steht der breiten Öffentlichkeit frei zugänglich und recherchierbar zur Verfügung.

Credit: CERAMICA CH


Vom Reichtum dessen, was in der Schweiz an Erzeugnissen aus gebranntem Ton gefertigt oder ins Land eingeführt wurde, lässt sich in den Sammlungen der Schweizer Museen eine gute Vorstellung gewinnen. Dieses Erbe von nationaler und internationaler Bedeutung ist aber nicht nur dem allgemeinen Publikum, sondern selbst den Fachleuten weitgehend unbekannt. Das meiste davon ist heute nicht mehr ausgestellt oder wurde noch nie publiziert. Die CERAMICA-Stiftung in Basel hat daher 2009 das Inventarisierungsprojekt «CERAMICA CH» initiiert, mit dem Ziel, ein nationales Inventar der öffentlich zugänglichen Sammlungen neuzeitlicher Gefäßkeramik (1500–1950) zu erarbeiten. Drei Kantonsinventare (Neuenburg, Solothurn und Waadt) wurden bis heute erstellt und publiziert.

 

Digitalisierung mit culture.Catalog

Modernisierung steht im Mittelpunkt der Datenverwaltung bei der CERAMICA-Stiftung und damit beschritt das Nationale Keramikinventar mit dem vierten Kantonsinventar Graubünden neue Wege: In die digitale Form werden bis Ende 2020 auch die gedruckten Kantonsinventare überführt. Ergänzende Beschreibungen zu den beteiligten Museen und Keramiksammlungen, den Herstellern und Manufakturen sowie den Gefäßformen runden jedes Bild ab und werden durch eine umfangreiche Bibliographie und ein Glossar zur Keramik ergänzt.

Das Katalogsystem wurde mit culture.Catalog der Forschungsgruppe Connected Computing der JOANNEUM RESEARCH, Institut DIGITAL umgesetzt.

 

> Mehr Informationen zum Programmpaket imdas pro und archivis pro