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Digitale Ungleichheit: Wie sie entsteht, was sie bewirkt und was dagegen hilft

Neue Publikation untersucht Digitalisierungshemmnisse entlang von Geschlecht, sozialem Status oder Alter.

Neue Publikation von Joanneum Research untersucht digitale Ungleichheiten entlang von Geschlecht, sozialem Status oder Alter.
Foto: pixabay.com/ Altmann


In der Studie „Digitale Ungleichheit“ zeigen JOANNEUM RESEARCH und die ÖGUT Digitalisierungs-Fallstricke auf und präsentieren interessante Zahlen und Fakten rund um Digitalisierung in Österreich. Entstanden ist die neue Publikation im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium über die FFG abgewickelten, u.a. auf die chancengerechte Gestaltung von Digitalisierung abzielenden Förderprogramms "Laura Bassi 4.0".

Als Treiber der technologischen Entwicklungen werden in der Studie vor allem "jüngere und technisch gebildete Männer" identifiziert. "Anhand vieler Beispiele zeigt sich immer wieder, dass digitale Technologien keine neutralen Produkte sind, sondern die Perspektive derer widerspiegeln, die sie entwickelt haben", so Sybille Reidl, eine der Studienautor/innen von JOANNEUM RESEARCH. Möglichkeiten zum Gegensteuern und Wege aus strukturellen Fallen, die zu ungleicher Teilhabe an und im Design von digitalen Technologien münden, werden in der Studie beispielhaft aufgezeigt.

Laut der Studie haben 650.000 Österreicher/innen keinen Internetzugang und die Quote der weiblichen IKT-Spezialist/innen beträgt in Österreich lediglich 18%. Den Autor/innen zufolge verläuft die digitale Teilhabe mittlerweile weniger entlang von Geschlechtergrenzen, sondern sinkt vielmehr mit dem Alter, dem sozioökonomischen Status oder ist durch das Stadt-Land-Gefälle bei Breitbandanschlüssen bedingt.

 

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