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Menschen mit Behinderung und Robotics 4.0: Chancen und Risiken

Die Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung veranstaltete am 28.11.2017 die 9. Landesenquete zum Thema: Wie Roboter das Leben behinderter Menschen verändern.

Die Illustration entstand während des ROBOTICS Fachvortrages zum Thema Robotersicherheit
Credit: JOANNEUM RESEARCH

Als einziges Bundesland findet in Kärnten eine jährliche Landesenquete rund um den internationalen Tag für Menschen mit Behinderung am 3. Dezember statt. Die Anwaltschaft für Menschen mit Behinderungen und Sozial- und Gesundheitsreferentin LHStv.in  Beate Prettner luden daher am 28.11.2017 zur 9. Landesenquete in das Congress Center Villach ein. Das Thema „Menschen mit Behinderung und Robotics 4.0“ im Spannungsfeld von technischem Fortschritt und menschlicher Ethik sorgte für großes Interesse unter den rund 500 Kongressbesucher/innen. Gemeinsam mit Fachexperten/innen wurde ein Blick in die Zukunft geworfen und sich mit der Frage beschäftigt, wie Roboter das Leben von Menschen mit Behinderung verändern können. Welche Vorteile bringen diese modernen Technologien, gibt es ethische Aspekte zu berücksichtigen? Welche Erfahrungen mit dem Einsatz von Robotern zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung gibt es bereits in Österreich und wie werden diese technischen „Assistenten“ finanziert?

Zu diesen Fragen referierten unter anderem Prof. Dr. Robert Riener vom Institut für Robotik und Intelligente Systeme der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich. Sein Vortrag stand unter dem Schwerpunkt „Robotik für Therapie und Assistenz – Möglichkeiten und Chancen“. Univ.-Doz. DI Dr. Hofbaur von ROBOTICS informierte im Anschluss über den wichtigen Bereich der Robotersicherheit und den Herausforderungen im Kontext mit Menschen mit Behinderung.

Weiters waren in der Expertenrunde vertreten: Dr. Oliver Bendel - Institut für Wirtschaftsinformatik der Hochschule für Wirtschaft FHNW (CH), DIin Veronika Schauer MBA - Akademie für Altersforschung vom Haus der Barmherzigkeit Wien sowie Dr. Hansjörg Hofer als Anwalt für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderung.

Im Anschluss an die Fachvorträge wurde im Rahmen einer Podiumsdiskussion in der Expertenrunde rege über den Einsatz von Robotern als Ergänzung des Menschen, sei es im Bereich der Pflegeassistenz, zu therapeutischen Zwecken oder aber als Alltagsunterstützung diskutiert, Roboter und Künstliche Intelligenz dürfen dabei den Menschen nicht ersetzen, sondern vielmehr den Menschen ergänzen.